Der Vogel kündigt seine Ankunft an und das Parkverhalten soll sich ändern

Wenn man als Nichturlauber oder Westseitenbewohner in unsere Inselhauptstadt will, dann ist die Geschichte mit dem Parken de KFZs nicht ganz einfach. Im Prinzip gibt es zwei sinnvolle Möglichkeiten. Das eine ist die Durchfahrt, dann beim Schiff links hoch. Etwas oberhalb gibt es einen kleinen Parkplatz, wo gerne mal was frei ist. Mit Glück muss man gar nicht so weit fahren und findet schon zuvor ein freies Plätzchen, entweder vorn am Wasser oder, nach dem Linksabbiegen, auf dem Weg nach oben. Alternativ kann man, von Süden kommend gleich an der Straße parken. Gegenüber dem Busbahnhof bzw. Hohe der Schelltankstelle findet sich auch noch häufig etwas, weil die Besucher der Stadt ja ganz gerne den Parkplatz, der am nächsten an der Fußgängerzone liegt, haben wollen und deshalb bis zum Hafengelände durchfahren. Dort kreiselt man dann häufig erfolglos über den Sammelparkplatz, weil das alle so machen, und deshalb da nie was frei ist. Es ist also gar keine so schlechte Idee einfach einen Parkplatz zu nehmen, wenn man ihn sieht und die Spekulation zu lassen. Die hundert Meter mehr Fußweg sind nichts im Vergleich zu 20 min. Weitersuchen. Die Situation am großen Parkplatz am Hafen ist auch der Stadtverwaltung von Santa Cruz ein Dorn im Auge. Morgens wenn die Leute zur Arbeit fahren, ist dann ratzfatz alles voll, und derjenige, den man gerne in der Innenstadt, zwecks Einkaufen hätte, der findet da nichts. Deswegen hat die Gemeinde nun die Idee, dass man den Parkplatz mit einer Schranke versehen könnte, und einen Obulus verlangt, wenn das Auto da abgestellt wird, um eine größere Fluktuation auf dem Parkplatz zu ermöglichen. Man möchte also, dass die Kunden da parken und nicht die Angestellten der Geschäfte. Juan José Cabrera Guelmes, Stadtrat für Planung und Koordination, meint allerdings, dass es derzeit noch keinen Starttermin gibt. Man muss da noch einige Sachen mit der Hafenbehörde regeln, aber sobald das alles in trockenen Tüchern sei, will man einen Termin nennen. Die Geschichte hänge, so der Stadtrat auch mit dem Plan zusammen, die „blaue Zone“ wieder einzuführen. Also die kostenpflichtigen Kurzzeitparkplätze. Außerdem habe man die Idee ein Parkhaus in der Stadt zu errichten. Hier fehlt allerdings noch die endgültige Projektierung, man habe aber schon finanzielle Mittel für den Entwicklungsplan (PIDL) für 2026 und 2027 eingeplant. In den Kommentaren die unter dem entsprechenden Artikel bei „elapuron.es“ erscheinen, kocht nun bereits die Volksseele, ob der Ankündigung des Wegfalls des kostenlosen Parkens.

Die letzten Tage waren die Flugverbindungen nach La Palma großes Thema, auch weil die Condor ihren Sommerflugplan für 2026 veröffentlicht hat. Hier gab es großes Entsetzen, weil nämlich, zwar die Verbindung nach München wieder da war, dafür aber der Flieger nach Düsseldorf verschwunden war. Man muss ganz klar sagen, dass die zwei Flieger pro Woche im Sommerhalbjahr aus Deutschland nicht ausreichen. Mangelndes Angebot, bei gleichzeitig anhaltender Nachfrage durch Stammgäste, lässt die Preise nach Oben schießen, und so mancher Stammgast, kann sich dann den sommerlichen Urlaub auf seiner Lieblingsinsel einfach nicht mehr leisten. Heute dann kam eine Mail von eben solchen Stammgästen, die nun für den nächsten Sommer buchen wollen. Beim lesen der Mail, zeigte sich, dass die nach Düsseldorf fliegen wollen und das auch tun. Also die Seite von Condor aufgemacht und gesucht. Und siehe da, nun ist auch Düsseldorf – La Palma per Direktverbindung buchbar. Allerdings hatten wir die 3 Verbindungen auch in diesem Jahr, zumindest buchbar, bis die Herrschaften vom aasfressenden Vogel die Münchenverbindung, die bereits verkauft war, ersatzlos aus dem Programm gekegelt haben. Deswegen ist der weibliche Vorfahr der Porzellankiste da nun eher vorsichtig. Aber zumindest der Plan ist da. Fliegen ab Düsseldorf wird allerdings nicht die Condor, sondern Marabu, was dann eben auch erklären könnte, dass die Ankündigung der Verbindung einige Tage länger gedauert hat, als die von Frankfurt und München. Da die Condor nun aber auch innerdeutsche Flüge im Programm hat, kann man auch ab Hamburg oder Berlin im Sommer buchen. Der Flieger geht dann nach Frankfurt und dann nach La Palma. Für Bewohner des kleinen Landes in Form eines Kottelets im Südosten gibt es sogar die Möglichkeit von Wien nach Frankfurt zu kommen und dann weiter nach La Palma. Auch Zürich und Prag sind möglich, jeweils an einem Tag.