Wir haben ein neues Projekt auf der Insel, welches nicht von irgendwelchen Regierungskreisen stammt, sondern aus einer privaten Initiative resultiert. Dabei handelt es sich um ein „Katastrophenlerngemeinschaft“. Die Vereinigung „Salud Mental La Palma“ hat diese Geschichte gemeinsam mit der Plattform „La Palma Opinion“ ins Leben gerufen. Ziel ist es aus der Vergangenheit zu lernen und für zukünftige Katastrophen Mental besser gewappnet zu sein. Zu diesem Zweck haben sich betroffene des Vulkanausbruchs getroffen um sich auszutauschen. Hierbei geht es nun nicht um die materiellen Hilfen, sondern um die psychologische Unterstützung im Angesicht der Katastrophe. Und auch um die Zeit danach. Die vier vergangenen Jahre lassen nun für diejenigen, die es gebeutelt hat nun eben zu, zurück zu blicken und zu schauen, an welcher Stelle mehrt Unterstützung notwendig gewesen wäre, wie die psychologische Betreuung im Nachgang war und eben vor allem darum zu schauen, wo der bedarf, sollte man wieder in eine solche Situation gelangen, liegen wird. Noch ist man da ganz am Anfang und ruft deshalb auch weitere Menschen auf, sich da ein zu bringen und ihren Bedarf und die eigenen Erfahrungen entsprechend einzubringen. Es geht dabei auch darum, dass man in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit hat, über die eigenen Ängste und psychischen Unzulänglichkeiten zu sprechen und Mari Paz Magdalena, Präsidentin von „Salud Mental La Palma“ betont die gemeinschaftliche Struktur der „Lerngruppe“ und ruft gleichzeitig andere Organisationen und Einzelpersonen auf sich entsprechend einzubringen. Die Organisation entstand ursprünglich als Gemeinschaft von Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Los Llanos und hat ihre Tätigkeit über die Jahre aber über die ganze Insel ausgebaut, und bemüht sich, neben psychologoscher Beratung von Betroffenen und deren Angehörigen auch darum, die Akzeptanz von Menschen mit psychischen Erkrankungen innerhalb der Gesellschaft zu stärken. Mittlerweile ist man Teil von „Salud Mental España“ und hat mit der neu gebildeten Gruppe auch das Ziel, sich mit ähnlichen Gemeinschaften von anderen Katastrophen, wie dem Unwetter von Valencia im vergangenen Jahr, oder des Erbebens in Lorca im Jahr 2011, auszutauschen um von den entsprechenden Erfahrungen zu profitieren und für die Zukunft eine entsprechende Resilienz zu entwickeln, was unerlässlich sei, um „die Fähigkeit der Gemeinschaft zu stärken, Katastrophen zu widerstehen, sich an sie anzupassen und sich von ihnen zu erholen“, so schreibt es Mari Paz Magdalena in der entsprechenden Pressemitteilung.
Heute hätte in Santa Cruz die Weihnachtsbeleuchtung angeknipst werden sollen. Die Gemeinde verzichtet nun aber darauf, alldieweil das Wetter eben nicht so schön ist. Man verschiebt die ganze Geschichte nun um eine Woche und hat nun den 29.11. ins Auge gefasst. Diese ganze Geschichte ist immer recht aufwendig. Nicht nur, dass da vieleviele bunte Lichtlein leuchten werden, auch der „Anschalttag“ wird immer gefeiert. Teilweise mit Konzerten, Speis und Trank, Spiele für die kleinen oder zumindest angeheuerte Menschen, die in großen Disneykostümen rumlaufen um den Kleinen eine Freude zu machen. Ganz offiziell wird so die Weihnachtszeit eingeläutet, und die Gemeinden sind stehts bemüht, da ordentlich lichtermäßig einen raus zu hauen. Besonders schick ist die Geschichte immer in Breña Alta. Hier findet man große Leuchtende Gebilde auf der Plaza, unter anderem eine riesige Kugel aus ganz vielen roten Lämpchen, durch die man durch gehen kann, und was bei Einheimischen und Touristen ein beliebtes Fotomotiv ist.