Wer das Vulkangeschehen aus Sicht der Wissenschaftler begutachten will, der bekommt nun eine neue Möglichkeit das zu tun. Im Besucherzentrum Caños de Fuego in Las Manchas gibt es da nun etwas Neues. Die Ausstellung „Asche und Lava: Wissenschaftliche Erkenntnisse des Vulkans“, organisiert von der kanarischen Abteilung von CSIC (Consejo Superior de Investigaciones Científicas/Oberster Rat für wissenschaftliche Forschung) und den Museen von Teneriffa, ist da seit vorgestern für die Öffentlichkeit zugängig, und noch bis Ende Juni 2026 zu sehen. Bislang war die Ausstellung für ein Jahr in Teneriffa untergebracht und hat in 12 Monaten 85.000 Besucher angelockt. Laut Pressebereicht ist die Ausstellung in drei Bereiche aufgeteilt. Erde; Luft und Wasser sind die Themen. So gibt es unter Wasser geborgene Lavabrocken und Gerätschaften zur Entnahme von Wasserproben bestaunt werden, und dabei wird dann die Arbeit des Spanischen Instituts für Ozeanographie (IEO) präsentiert. Bei Luft liegt der Schwerpunkt auf den Einsätzen der Drohnen, die zur Überwachung der Luftqualität und zu Maßnahmen des Katastrophenschutzes unterwegs waren. Beim Thema Erde stehen die Wissenschaftler des Instituts für Geologie und Bergbau (IGME) im Vordergrund. Neben der Arbeit „in vorderster Linie“ der Wissenschaftler werden auch Bilder und Videoaufnahmen, welche bislang nicht zu sehen waren, gezeigt.
Wir wollen unser Image verbessern. Das verkündet die Inselrätin für Tourismus Raquel Rebollo und betont dabei, dass man nicht müde wird, La Palma als Tourismusziel auf nationaler und internationaler Ebene dem potentiellen Reisewilligen entsprechend schmackhaft zu machen. Qualitätstourismus, so die Rätin, sei das Ziel, ohne aber zu benennen, was sie damit meint. Im Normalfall und in der Vergangenheit wurde der Begriff gerne mit „nachhaltig“ geschmückt, wobei nicht ganz klar ist, was denn überhaupt Nachhaltig ein soll. Da würde einem ja vieles einfallen. Ökologisch, Ökonomisch, Akzeptanz bei der Bevölkerung, wiederkehrende Touristen, und so weiter. Da könnte man noch viele Ideen haben, was die grundpositiven Schlagwörter, wir Qualität und „Nachhaltigkeit“ eigentlich bedeuten. Eine Million Euro will man dafür ausgeben, und um zu zeigen, dass man es bitterernst meint beauftragt man nun tatsächlich eine Medienagentur. Dafür hat man nun eine Ausschreibung für 2 Verträge veröffentlicht die entsprechende Werbemaßnahmen an strategischen Standorten (nicht meine Worte) beinhalten. Man betont nun tatsächlich, dass dies das erste Mal sei, dass man so was von Profis machen lässt. Und manche fragen sich nun, warum die Rätin, die selbst als ausgemachte Tourismusexpertin gelabelt wird, die die Insel und die Attraktionen und somit auch das Potential für die Vermarktung ja bestens kennen müsste, nicht selber hinbekommt. Wir machen ja bereits Werbung, und die Filme und Bilder, die da veröffentlicht werden, sehen eigentlich gar nicht so schlecht aus. Zudem verfügt die Insel ja auch noch über eigene Firmen, wie Sodepal, die sich da ja drum kümmern könnten. Mir macht das mit der Million schon wieder Bauchschmerzen. Bislang hat man nicht wirklich klar benannt, was das „Produkt La Palma“ eigentlich ist, gibt aber nu ordentlich Geld aus, damit jemand von wo anders, genau dieses Produkt verkauft.