Der Inselpräsident, der gleichzeitig auch Vorsitzender des PEINPAL-Ausschusses ist, also des Komitees, welches für die Sicherheit in Puerto Naos, Bombilla und überhaupt des kompletten vulkanischen Raumes ist, vermeldet Fortschritte. 75 % der Garagen seine freigeben. Was bei 38 von 50 überwachten Tiefgaragen in Puerto Naos 75 % entsprechend würde. Allerdings hört sich das besser an, als es ist. Geschätzt (?) gibt es laut Peinpalbericht nämlich 67 Tiefgaragen und ein Teil hat eben gar keine Messgeräte und bleibt somit einfach zugenagelt. 38 von 67 sind dann halt keine 75% mehr, da nimmt man lieber eine andere Referenz. Auch bei den Aufzügen tut sich was. Von den 48 Fahrstühlen die es gibt, sind 22 freigegeben. Allerdings sind nur 12 davon tatsächlich in Betrieb. Zur endgültigen Freigabe fehlt noch eine Unterschrift der Besitzer. Sprich derzeit haben wir nur 25 % Fahrstühle obwohl mehr möglich wären. Die Freigabe der Einrichtungen ist nämlich immer davon abhängig, dass die Nutzer, oder die Besitzer, sei es nun ein Fahrstuhl oder eine Wohneinheit, der technischen Überwachung, also dem Frühwarnsystem zustimmen. Sprich wenn der Apparat CO2 anzeigt, dann eben Obacht geben. Reell ist da sicher keine große Gefahr gegeben, aber man sichert sich da eben ab und muss unterzeichnen, dass man informiert wurde, bzw. die Nutzer der Wohneinheit auf die Apparate hinweist. Und da hängt es auch noch ein wenig. Von den 1.172 Wohneinheiten, die frei gegeben sind, sind bislang nur 1.042 bislang tatsächlich in Betrieb. Bei den anderen fehlt die Unterschrift. Das sind immerhin 130 Wohneinheiten, die da ungenutzt bleiben, wobei sich über den Grund trefflich spekulieren lässt.
In Santa Cruz hat man derzeit neue Kameras installiert, um so sagt man, den Verkehrsfluss zu überwachen, zu managen und bei Verkehrsüberfluss entsprechend reagieren zu können. 8 Kameras hat man montiert 4 davon mit Kennzeichenerkennung und die anderen zur normalen Überwachung. Man habe nun die Innerstadt und die nördliche und südliche Zufahrt im Griff so der Bürgermeister gegenüber der Presse und er sieht dabei einen großen Fortschritt für die Verkehrssicherheit und das Mobilitätamanagement. In anderen Gemeinden gibt es diese Überwachung des Verkehrs bereits, und man bekundet dabei, dass die Nummer auf die Straße ausgerichtet ist. Allerdings sieht man da eben doch viel mehr. Der Gehweg und die Bushaltestelle in El Paso ist da auch im Bild, und das Bildmaterial läuft dann bei der Policia Local zusammen. Ob die ganze Sache so rechtens ist, ganz ohne Hinweis, dass man eine Videoüberwachung installiert hat, dass weiß ich nicht wirklich. Eigentlich müsste es da einen Hinweis geben. Aber da es ja offiziell um den Verkehr geht, hat man da schon sein Schlupfloch. Und gerade nun, wo man vor Karneval steht und mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen im indianische Santa Cruz rechnet, ist die Argumentation, dass man die Kameras jetzt noch kurz installiert hat, schon wieder abenteuerlich. Schließlich fährt da ja dann kein Auto an der Promenade, sondern es tigern weißgekleidete Feierbiester über die Straße. Die lassen sich ja dann ganz gut überwachen, ob man bei dem ganzen Gepuder dann aber was erkennen kann, bleibt fraglich, sollte man böswillig unterstellen, dass die Kameras eben doch nicht nur zur Verkehrsüberwachung dienen.