Gut in den Sommer und es scheint zu dauern

Volle Versorgungssicherheit, so spricht der zuständige Ratsherr, Juan Ramón Felipe für Wasser, hätten wir in diesem Jahr. Ca. 80% Füllstand zu Beginn des Sommers würden, anders als in den vergangenen Jahren, dafür sorgen, dass wir gut durchkommen werden. Allerdings mahnt man uns, und sich selber natürlich zur entsprechenden Umsicht. Ein entsprechend vorsichtiges und vernünftiges Management sein dringend anzuraten. Trotzdem sieht das gut aus, und wird die Landwirte freuen. Wenn die nämlich das Wasser zum Giesen, aufgrund der gute Füllstände entsprechend billiger beziehen können, dann nehmen die mehr Geld ein, welches dann aber auch zu einem guten Teil wieder ausgegeben wird. Hier gilt nach wie vor, dass wenn es der Landwirtschaft gut geht, dann haben wir alle was davon. Vor allem da Becken in Barlovento fungiert nun als Ausgleichsbehälter, von da aus kann das Nass in verschieden andere Bereiche bzw. Staubecken geleitet werden um Bedarfsschwankungen auszugleichen. Als wichtiges Becken dient auch der Vicoriostausee, welcher für die Versorgung von Tijarafe und La Punta hilft. In den vergangenen Jahren gab es dort oben häufiger einen Engpass, was die Versorgung anging. Bis hin zu verboten den Pool zu befüllen, von denen es in der Region übermäßig viele gibt, vor allem in Ferienvillen und an das sich dann aber kaum einer gehalten hat. Schließlich kann man ja kein Ferienhaus mit Pool vermieten, welcher dann trockengelegt ist. Dieses Jahr sieht das also alles etwas entspannter aus.  Die Gründe für gute Situation sind aber vielfältig und hängen freilich nicht nur mit dem verbesserten Wassermanagement zusammen. Es hat einfach viel geregnet. Und deshalb haben wir einen entsprechenden besseren Ausgangswert. Prozentual stehen wir ganz gut da und haben gleichzeitig noch entsprechend mehr Speicherkapazitäten. Die 89% entsprechen im Prinzip fast 100% in der Vergangenheit, wenn man die reine gespeicherte Menge betrachtet.

Dann ist mal wieder die LP2 von Las Manchas nach Tajuya Thema. Laut Straßen baubeauftragtem Darwin Rodriguez ist man nun durch. Sprich die erste Trasse ist in Tajuya angekommen. Allerdings ist nun die Rede von Problemen, was die Verbindung mit dem momentan sich im Wiederaufbau befindlichen Industriegebiet Callejón de la Gata angeht. Hier wurde seitens der Opposition gefragt, ob man den Streckenverlauf der Straße nochmal verändern müsse., woraufhin der Inselpräsident meinte, dass dies nicht nötig sei, alldieweil man da eine andere Lösung finden werde, ohne zu sagen was das den sein soll. Das mit den Enteignungen ist nämlich noch nicht so klar. Was dann irgendwie etwas verwundert, weil man zwar einen sogenannten „Enteignungsanhang“ in den Papieren zur Planung habe, um dann schnell an die benötigten Grundstücke zu gelangen, was aber, betrachtet man die Aussage, dass der endgültige Streckenverlauf ja nicht verändert werden würde, dann schon komisch ist. Dann weiß man ja genau, welches Stück Land man dann braucht. Momentan ist die „dringende Inanspruchnahme“ in Arbeit und man halte sich an den Plan. Klar ist dann aber eben nicht ganz, wo das Problem da liegen, bzw. was denn dann die andere Lösung sein soll. Will da irgendjemand mit Land im Industriegebiet, nichts abgeben oder richtig viel Geld haben? Und bedeutet die „andere Lösung“ dann, dass die entsprechende Person ein anderes „Geschenk“ bekommt?

Unabhängig davon bröckelt gerade der Zeitplan, den man Ende letzten Jahres ausgegeben hat. Bis Januar oder Februar hieß es mal, da wird wohl aber nun nichts draus. Jetzt redet man von erstem Halbjahr, beziehungsweise von dieser Legislaturperiode. Es gebe Problem, mit denen man bislang nicht gerechnet habe. Gut, nächstes Jahr wird gewählt, deswegen werden die da sicher Vollgas geben. Schließlich ist die Straße das zentrale Wahlkampfversprechen gewesen, allerdings nicht nun, sondern gleich zu Beginn. Man wollte eigentlich schon vor 3 Jahren anfangen und seit zwei Jahren fertig sein.