Strand wieder fit machen und dumm gelaufene Feier

In die Schule ist rum. Also morgen müssen die noch. Zumindest unsere Zweitgeborene geht da noch hin. Der große macht schon die ganze Woche frei. Zwar ist offiziell erst morgen der letzte Schultag, aber die Norten hat er schon seit letzter Woche, und niemand geht mehr hin, außer denen, die es nicht gepackt haben und nun im Sommer die Möglichkeit bekommen, das Schuljahr, mittels Nachtests, doch noch zu schaffen. Längst sind auch die Abschlussfeiern gelaufen der Schulen gelaufen. Hier gibt es im Prinzip 3. Einmal nach den sechs Jahren Grundschule, dann nach 4 Jahren Sekundarstufe (danach darf man aufhören, und dann noch mal nach dem Studienfähigen Abschluss, dem „Bachillerato“ (im Prinzip das Abi, aber da muss man noch die Aufnahmeprüfung für die Uni machen). Eine dieser Feiern einer weiterführenden Schule hat nun aber Nachwirkungen. So meldet es das Kanarische Gesundheitsministerium, ohne bislang ins Detail zu gehen, um welche Schule auf La Palma es sich handelt, und was der Auslöser sei. Lebensmittelvergiftung ist das Stichwort. Und bislang sind 24 Personen betroffen, wobei 19 noch minderjährig sind. Positiv dabei ist, dass alle bislang betroffenen keine schweren Symptome bzw. nach offizieller Meldeart, eine gute Genesungsprognose aufweisen, aber man Suche noch nach Menschen die auch bei der Feier anwesend waren, die unter Umständen auch noch einen mitbekommen haben. Die Geschichte ereignete sich laut Medien bereits am letzten Wochenende, und bislang ist noch nicht bekannt, was denn nun der Auslöser war. Cateringfirma oder selbstmitgebrachter Nachtisch, da ist alles möglich.

In Puerto Naos soll sich auch wieder was tun. Diesmal hat das aber nichts mit dem Vulkan zu tun, sondern mit der Kraft des Atlantiks. Die Promenade sieht am südlichen Ende, also kurz vor dem Hotel, alles andere als gut aus. Irgendwie hat es der Ozean geschafft, da mächtig dran zu nagen. Vor allem im Winter, wenn es ein wenig stürmisch wird, setzt es dieser Stelle, mit dem Namen „La Punta del Pozo“, mächtig zu. Das ist nun schon ewig gesperrt, gerne mit Flatterbändchen oder mit den Plastikbalustarden. Der Plan ist nun, dass man die Geschichte wieder auf Vordermann bringt, und das nicht nur Optisch, man möchte auch einen Schutz errichten, dass das Wasser da nicht mehr soviel kaputt machen kann. Aber es ist, wie immer kompliziert. Wenn man da was bauen will, dann darf die Küstenschutzbehörde immer mitreden. Aber die haben nun die Sanierungspläne für den 65 Meter langen Abschnitt veröffentlicht. Das liegt nun aus, und wer einen Grund hat zu widersprechen, der kann dies nun tun oder eben für immer schweigen.  Von einem Raschen Handeln ist nun die Rede, alldieweil, wenn schon kaputt, der Schaden stetig größer werden würde. Dass die Stelle schon arg Lange arg kaputt daherkommt, sei in dem Fall nicht erwähnt. Schnell wird das aber nun auch nicht gehen. Nach der Möglichkeit da Einspruch zu erheben, beginnt dann erstmal die Ausschreibungsphase. Und dass man die Stelle dann bis zum nächsten Herbst, wenn der Atlantik wieder wütender daherkommt, fertig hat, das mag man auch bezweifeln.