Normalerweise möchten hier alle gemeinde möglichst viel vom inftastrukturellem Kuchen abbekommen. Ein paar Dinge gibt es allerdings, da schreit keiner direkt laut „hier!“. Ein Parabeispiel ist da sowas wie ein Asphaltwerk, welches die Gegend zustinkt. Nun gut, eigentlich geht da hier gar nicht, weil so ein Dingens entsprechend weit von bewohntem Gebiet weg sein muss und im Naturschutzgebiet geht eben auch nicht. Stinken tut aber noch was ganz anderes. Nämlich Müll. Und da wir hier auf La Palma nicht sonderlich sortierfreudig sind, sondern im Prinzip wirklich fast alles in die graue Tonne kloppen, kommt da immer ordentlich was zusammen. Dass das am Emde den Einzelnen Geld kostet, weil die Gebühren nach oben gehen und die Gemeinden den Spaß nicht mehr aus eigenen Mitteln querfinanzieren dürfen, kommt da eh noch was auf uns zu. Vor einigen Jahren hat man uns auch noch offensiv gedroht, dass die Geschichte, ob der überlaufenden Deponien, teuer werden wird. Momentan weiß man aber ganz genau, dass sich das nicht schickt, den Leuten mit eventuellen Kosten zu kommen. Momentan wird der Müll auf die „Deponie Los Morenos“ in Mazo gebracht. Wie lange das noch geht, ist nicht klar, die Deponie füllt sich recht zügig. Da müsste ausgebaut oder wo anders der Unrat verklappt werden. Momentan geht da aber noch was, wenn auch nicht viel. Die Gemeinde Mazo ist aber gar nicht so glücklich, dass die das Zeug der gesamten Insel bekommen, drum hat man in der Vergangenheit schon immer rumgemault und auf Kompensation gedrängt. Da wurde dann immer eine Vereinbarung getroffen, dass die Insel den Müll dahin bringt, und dafür gibt es Geld. In der letzten Vereinbarung, die bereits vor Jahren ausgelaufen ist, standen da 210.000 Euro drin. Nun hat man aber die neue Vereinbarung zwischen Inselregierung und Gemeinde fertig gestellt. Und nun gibt es erheblich mehr, wohl weil der Müllberg stetig wächst und die Anwohner sich, ob der olfaktorischen Belästigung arg gestört fühlend, lauthals beschweren. Ganze 600.000 Euro lässt die Inselregierung sich das nun kosten und meint, dass man nun die Papiere fertig habe, um die Kompensation zeitnah an die Gemeinde Mazo zu überweisen. Ob die dann das Geld direkt an die geruchsbelästigten weiterleiten ist wohl er nicht anzunehmen. Auf der anderen Seite ist man nun ja schon etwas in Vorleistung gegangen. Sprich wir dürfen weiter massig Müll machen und nach Mazo schicken. Schließlich bezahlen wir ja auch dafür und damit muss man nun auch niemanden mehr ermahnen seinen Unrat entsprechend zu trennen oder gar zu reduzieren.