Wer bezahlt das?

Wieder mal kommt in der politisch linkdrehenden Zeitung „elperiodicodelapalma.es“ eine kleine Geschichte, die einen dann doch etwas ratlos zurücklässt. Dort wurde veröffentlicht, dass die Gemeinde El Paso jeden Monat 2.496,- Euro dafür ausgibt, dass der Zugang zum eigentlich gesperrten Gebiet rund um den Vulkankegel, für die kommerziellen Anbieter möglich gemacht wird. Schließlich ist das Gemeindegrund und man muss für die Sicherheit, eigentlich ist das ja gesperrtes Gebiet, garantieren. Die beiden Vertreter der PSOE, die das nun angefragt haben, kritisieren ausdrücklich nicht, die kommerziellen Anbieter, die die Touren anbieten, sondern die Tatsache, dass die Gemeinde diesen Firmen, die Kosten nicht in Rechnung stellt, also die Allgemeinheit diese übernimmt.  Das ist ja nicht unlogisch. Es wäre auch vermessen von den Unternehmen zu verlangen, dass die Geld unaufgefordert ans Rathaus überweisen. Die Im Rathaus sollten aber die Kosten in Rechnung stellen, welche die Anbieter ja dann an Ihre Kundschaft weitergeben könnten. Brian Martin (PSOE) findet es jedenfalls “ziemlich merkwürdig“, dass El Paso dafür keine Rechnung schreiben würde, schließlich „gehört das Grundstück der Gemeinde, das Unternehmen ist privat, und die Koordination wird vom Steuerzahler finanziert.“.

Eloy Martin (nicht verwand und nicht verschwägert) der Bürgermeister von der CC, meinte, dass man diese momentane Finanzierung als eine Art zusätzliche Unterstützung ansehen würde, da die ganze Gemeinde von dem zusätzlichen Tourismus profitieren würde. Außerdem sei ja gerade die Inselregierung dabei eine Ökosteuer vor zu bereiten, von der alle profitieren würden. Vor allem aber El Paso, weil die Caledra und der Vulkan schließlich auf Gemeindegebiet liegen würden.

Man kann nun natürlich sagen, dass es sich um lumpige zweieinhalbtausend Euro pro Monat. Aber die Geschichte geht ja nun auch schon einige Jahre und da kommt dann eben doch etwas zusammen.