bookmark_borderDas ist schon arg weit weg vom Vulkan

Die Diskussion, ob es sich bei der Geschichte von gestern um eine neue Öffnung oder nur um eine Art Rohrbruch gehandelt hat, ist mittlerweile Beantwortet. Allerdings zog sich die Klärung bis zum heutigen Mittag hin. Warum es da keine wirklich verlässlichen Informationen dazu gegeben hat, liegt vielleicht auch daran, dass es sich eben nicht um einen Rohrbruch, sondern tatsächlich um mehrere, in Form eines Risses angeordnete, neue Öffnungen handelt. Und diese sind eben enorm weit vom eigentlichen Krater entfernt. Über 800m westlich, also unterhalb des Friedhofs von Las Manchas kam direkt Lava aus der Erde und wir fragen uns, wie denn die Geschichte, dass jederzeit neue Öffnungen in der Nähe des Hauptkraters entstehen können, genau gemeint ist, also wo hört denn eine solche Nähe auf? Geschätzt sind das gute 2,5 km vom eigentlichen Vulkan, bis zum westlichen Ende des neuen Risses.

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bookmark_borderRohrbruch?

PEVOLKA tritt auf die Euphoriebremse. Nachdem gestern am späten Abend vereinzelt schon vereinbart wurde, in wessen Bodega das Feierschwein, zum Ende des Ausbruchs, in großer Runde gegrillt werden soll, teilte uns die Wissenschaft mit, dass so schnell weder Preußen noch Vulkane schießen würden. Noch ist der Vulkan aktiv und man weigert sich nach wie vor von einem Trend zu sprechen. Die momentane, massive Abschwächung sei nun mal nicht mehr, als der Stand der Dinge heute, und wir seien weit davon entfernt, die klaren Anzeichen auf ein baldiges Ende zu haben.

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bookmark_borderSieht doch ganz gut aus…

…wenn man gerade nur auf den Berg schaut. Gut man erkennt vom Zentrum von El Paso nicht wirklich viel, weil der Wind die ein oder andere Wolke davorschiebt, wenn aber der Blick mal frei ist, dann sieht man eben nur etwas Qualm, der da am hinteren Ende aufsteigt. Ab und an faucht der Vulkan auch noch scheinbar müde, aber es knallt nichts und es gibt auch gerade keinen Düsenjet. Was ist da also los? Meine Frau ist termintechnisch noch im Rennen, es wird aber immer knapper. Solange man nicht auf die Seite des IGN schaut, könnte man wirklich glauben, dass demnächst Ruhe einkehren wird.

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bookmark_borderDie lernen was dazu

Vicente Soler, Vulkanologe beim CSIC, hat heute ein Fernsehinterview gegeben, in dem er meinte, dass die Wissenschaftler aus ihren Fehlern lernen würden. Das Problem bleibt nämlich, dass unser Vulkan hier macht, wie es im gerade in den Sinn kommt. Vor wenigen Tagen standen alle Anzeichen noch auf Entspannung, jetzt mit der neuen Öffnung im Nordosten wirkt es gerade so, als ob da die ganze Geschichte von vorne los geht. Der Berg wächst gerade gewaltig, aber eben nicht in die Höhe, sondern nach Osten. Die Hauptaktivität liegt im neuen Sekundärkrater, während weiter vorn nur weinig Rauch ausgestoßen wird. Der neue Kegel schmiegt sich also an den alten an und hat in kurzer Zeit fast dessen Höhe erreicht.

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bookmark_borderBald können wieder Wetten angenommen werden

Nur meine Frau ist noch im Rennen. Die prognostizierten Termine für das Ende des Ausbruchs, die der Rest der Familie abgeben hat, sind schon verstrichen. Meine Frau hat noch wenige Tage Luft, meinte aber, dass man sich schon mal neue Tipps ausdenken soll. Ich hingegen habe da gar keine Lust mehr drauf und würde mich natürlich ernsthaft freuen, wenn die Dame des Hauses als Siegerin vom Platz gehen würde. So ganz habe ich, im Gegensatz zu ihr selbst die Hoffnung noch nicht aufgegeben, obwohl das natürlich vernünftig wäre. Die von PEVOLKA rechnen ja nicht mit einem kurzfristigen Ende, wobei kurzfristig ja nicht benannt ist.

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bookmark_borderEr wirkt ein wenig unentschlossen

Gestern hat sich ja das ganze Eruptionsgeschehen nach hinten verlagert. Oben am Hauptkrater war völlige Ruhe eingekehrt und auch am westlichen Auslass für flüssiges Material war, bis auf eine kleine Rauchwolke nicht viel zu sehen. Heute sieht das wieder ganz anders aus. Aus dem Hauptkrater kommt immer wieder schwarzer Rauch, manchmal wenig und manchmal richtig viel. Im hinteren Teil geht es aber weiter. Wir sehen die Lavafontaine und auch die fließende Lava ist gut zu erkennen.

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bookmark_border4,8 und 4,8 ergeben 5,0

Der Kirchplatz von Tajuya verliert gerade an Attraktivität, ganz einfach, weil sich der Hauptaustrittspunkt, in unserem Fall eher Spalte, nach Osten verschoben hat. Zumindest teilweise hat man jetzt den Vulkan davor und kann das alles nicht mehr in Gänze sehen. Klar, es funktioniert immer noch, man schaut ja immer noch recht schräg von Norden darauf, aber ganz so wie bisher ist das nun nicht mehr. Bei der heutigen Pressekonferenz hat man die Chance genutzt und mitgeteilt, dass die Menschen die am Ausguckpunkt an der Straße herumscharwenzeln doch bitte Warnwesten tragen sollen. Die Spanische Nachrichtenagentur EFE hat das dann auch in den Text aufgenommen und damit ist das jetzt in der Welt.

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bookmark_borderDer Vulkan hat die Erklärung nachgeliefert

Heute Nacht um 3 Uhr hat der Vulkan das mit der Beule, also der Geländeanhebung an der Station LP-3 in Jedey erklärt. Es war tatsächlich so, dass da noch was raus muss. Vielmehr ist es noch immer so, weil die Geschichte ja noch anhält. Von wegen Fehlmessung, die Geländehebung war real, und das einzig gute ist, dass die jetzt weg ist. Allerdings ist es nicht so, dass da jetzt einfach mehr Lava zu den gewohnten Öffnungen austritt, das wäre für unseren Vulkan viel zu banal. Der macht das anders, und so hat sich an der Nordostflanke so einiges aufgetan.

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bookmark_borderSchon wieder Beule bei Jedey

Heute Morgen hat die Seite des IGN mal wieder unerfreuliche Nachrichten beinhaltet. Die Messstation LP-3 bei Jedey zeigt wieder eine Hebung. Im Vergleich zu gestern irgendwas zwischen 3 und 4 cm. Im 2-Tagesvergleich kommen wir auf 6-7cm. Ich hasse diese Beulen wie die Pest. Sagen die doch aus, dass mehr Magma reinfließt, als oben rausgeht. Im Laufe der letzten Wochen hat man sich da ja schon ein wenig ein System zusammenbasteln können. Tiefe Beben, dann Beule und flache Beben, dann mehr Lava und der Tremor zieht an.

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bookmark_borderLava im Keller

Letze Nacht war es etwas unruhig hier auf la Palma. Da war aber ausnahmsweise nicht der Feuerberg dafür verantwortlich, sondern das Unwetter. Laut war das dennoch. Es gab massig Blitze und eben auch Donner. Das mit dem Regen war dann gar nicht so wild. Gegen 23 Uhr wurde es kurzzeitig recht heftig und das Wasser lief in Bächen die Straßen entlang. In der Summe kamen wir auf der Westseite aber auf ca. 30l pro qm, also alles noch recht verträglich. Das Wichtigste hierbei ist, dass die Ascheberge immer noch dort sind wo sie zuvor waren, was erstmal prima ist.

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