bookmark_borderHeute war es zum ersten Mal etwas mulmig

Am Morgen war es noch so dass streckenweise nur Rauch zu sehen war, dafür aber viel, und im Morgenlicht war das nicht wirklich zu erkennen, ob noch Feuer austritt. Gegen Mittag hat der Bursche, der immer noch keinen Namen hat, dann aber wieder deutlich zugelegt. Man hat dann auch wieder Lava gesehen, aber das Ausbruchsgeschehen hat sich verändert. Der Vulkan ist jetzt viel explosiver.

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bookmark_borderLangsamer als erwartet

Gestern wurde uns gesagt, dass man davon ausgehen würde, dass der Lavastrom gegen 20 Uhr das Meer erreichen würde. Vorsorglich hat man schon mal alles für den Schiffsverkehr gesperrt und ein Schiff rausgeschickt, dass das überwacht. Allerdings hat der Vulkan sich anders entschieden, der Hauptstrom der Lava hat sich extrem verlangsamt und kam fast komplett zu erliegen. Mittlerweile ist er aber kurz vor dem Ortzentrum. Woran das liegt, hat man uns nicht gesagt.

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bookmark_borderDas sieht nicht gut aus

Heute Morgen kamen die Meldungen, dass bereits mehr als 100 Häuser von der Lava verschluckt wurden. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keinerlei Zahlen und niemand kann seriöse Schätzungen abgeben. Längst hat die Lavazunge die LP 2 überquert und bewegt sich Richtung Meer. Es geht langsam voran, von maximal 700m/h ist die Rede. Allerdings sorgt dieser Umstand auch dafür, dass sich die Zunge sowohl in der Breite als auch in der Höher ausdehnt. Im Schnitt werden 6m Höhe vermeldet, vereinzelt aber bis zu 15m.

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bookmark_borderDie Warterei hat ein Ende

Am Cabeza de Vaca ist es heute gegen 15:30 Uhr losgegangen. Plötzlich fing es an am Kuhkopf zu rauchen, also von El Paso aus gesehen noch vor Las Manchas, und es gab ein Rauschen wie am Meer. Erst habe ich nur die Sirenen gehört und es war klar, dass es jetzt ernst wird und wir die Gäste, die in der Vulkanzone untergebracht waren auf andere Häuser verteilen müssen. Jetzt gegen 20 Uhr sind wir erstmal durch, und ich kann zum ersten Mal in die Zeitung schauen um das was da gerade passiert ein wenig ein zu ordnen.

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bookmark_borderWir sind in Woche zwei und langsam legt sich auch die Aufregung

Seit einer Woche zittert nun die Erde unter und um die Cumbre Vieja. Nach anfänglicher Aufgeregtheit, stellt sich bei manchem das Gefühl der „neuen Normalität“ ein. Unser Alarm bleibt gelb, was eben eher als Voralarm gilt, und das Rütteln nimmt mal ab und dann auch wieder zu. Heute war es dann wieder etwas mehr, aber gleichzeitig weniger als vor 3 Tagen, gestern war kaum etwas, aber so ist das nun mal. Wir befinden uns in einer Phase der vulkanischen Aktivität, und wenn das jetzt mit den Beben aufhören würde, dann fängt das auch irgendwann wieder an.

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bookmark_borderUnd täglich grüßt die Wissenschaft…

…oder auch „nichts Neues im Süden“. Gegen Mittag hat die Wissenschaft wieder getagt und teilt uns als Resultat das gleiche wie die vergangenen Tage mit. Die Warnstufe bleibt auf gelb, was bedeutet, dass man die Sache weiter beobachtet und derzeit keine akute Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Immer mit dem Zusatz verbunden, dass sich die Lage aber natürlich auch ändern könnte. Nüchtern betrachtet ist das aber logisch, sonst könnte man die vulkanische Ampel ja auch wieder ausschalten.

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bookmark_borderWir bleiben in Bereitschaft

Die vulkanische Ampel bleibt, nachdem gegen Mittag die Wissenschaft mit der Politik und dem Katastrophenschutz getagt hat, weiterhin auf gelb. Nach mehreren Stunden Pause, wackelt es jetzt auch wieder. Im Prinzip bleibt damit die Lage also wie Sie war. Das Schwarmbeben hält an, ab und an ist eine Erschütterung mit Stufe 3 dabei, die von einigen wahrgenommen wird, aber nach wie vor gibt es keine Anzeichen für eine direkt bevorstehende Eruption. Nach wie vor wird aber noch mit einer Zunahme Intensität der Beben gerechnet.

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bookmark_borderRuhige Nacht

So titeln am heutigen Morgen die Zeitungen. Nachdem man uns gestern erzählt hat, dass eine Zunahme der Bebenintensität zu erwarten sei, auch weil das die Entwicklung der letzten Tage fortgesetzt hätte, passierte heute Nacht das Gegenteil. Sowohl die Zahl als auch die Stärke der Erschütterung ist zurück gegangen. Das letzte Beben das über der Stufe 2 lag ereignete sich gestern Abend gegen 23 Uhr. Seitdem ist es deutlich ruhiger geworden.

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bookmark_borderDie Lage bleibt im Wesentlichen entspannt, aber die Cumbre Vieja hat immer noch Blähungen

Die Experten von Involcan und des IGM sagen uns weiterhin, dass wir wachsam sein sollen, aber nicht ängstlich sein brauchen. Weiterhing gilt, dass die Bevölkerung nicht in Gefahr sei. Auch die Politik sagt uns, dass wir in den Händen von Experten sind, denen man vertrauen sollte, und es wirkt auch nicht so, als ob man beschwichtigen möchte, die Behörden nehmen Ihre Aufgabe sehr wohl war.

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bookmark_borderSchon fast 90 min. Ruhe

Seit fast 1,5 h hat es nicht mehr gewackelt. Sagen zumindest die Zahlen des IGN. Das ist aber natürlich weder ein Zeichen noch eine Tendenz, sondern eher der normale Zustand. Die ganze Sache wird uns natürlich weiter beschäftigen. Der wissenschaftliche Direktor von Involcan, Nemisio Perèz hat sich jetzt bei Canarias Ahora zu dem Thema geäußert. Er kommt ganz klar zu dem Schluss, dass der Vulkan ausbrechen wird. Allerdings kann man gar nicht sagen wann.

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