bookmark_borderZahlen und Statistiken

Die ersten Zahlen stammen vom Wetter, bzw. von dessen Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Die heißen Tage, die wir im August hier auf den Kanaren hatten, in Verbindung mit dem Wind und der extrem niedrigen Luftfeuchtigkeit, hat dann eben nicht nur für die Ausbreitung des Feuers gesorgt, sondern in der Landwirtschaft etliches kaputt gehen lassen. Agroseguro hat sich jetzt mit der geschätzten Entschädigungssumme zu Wort gemeldet. Und die hat es in sich. Von mehr als 10 Millionen Euro geht man derzeit aus, alleine bei dieser einen Versicherung, wobei mir nicht klar ist, ob es da wirklich eine andere gibt.

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bookmark_borderHitze, und wir sind die Dicksten

Wir basteln uns gerade wieder unseren neuen pandemischen Rekord. Die Fallzahlen gehen munter runter, die Inzidenz liegt auf den Kanaren bei 132, aber wir haben nur eine Person weniger auf der Intensivstation als im Frühjahr. 106 waren es zum Meldeschluss gestern, und alle sind sich sicher, dass wir heute unseren bisherigen Rekord aus dem April mit 107 übertreffen werden. Und da kommt jetzt ein kanarisches Phänomen ins Spiel. Im spanischen Schnitt wurden bisher 0,6% der Infizierten mit Covid-19 intensivmedizinisch behandelt. Auf den Kanaren sind das stattliche 1,4%.

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bookmark_borderZurück in Nivel 2

Wir wurden jetzt wieder runter gestuft. Von Nivel 3 auf 2. Ob das lange halten wird, bleibt fraglich. Von den Zahlen her reicht es mittlerweile nämlich sogar zu Nivel 1. Die Intensivstation ist leer, auf der normalen sind nur noch wenige, und die Inzidenz ist mittlerweile bei unter 30. Die Geschichte läuft also recht gut. Allerdings wurden uns heute wieder 2 Todesfälle auf der Insel berichtet. Eine Person mit 88 Jahren, mit Vorerkrankungen, die zweite, 64 Jahre alt, aber ohne. Laut Eltime.es soll es sich hierbei um eine Mitarbeiterin des Krankenhauses handeln. Diese Information ist aber nicht von offizieller Stelle bestätigt, wäre aber unser erster Todesfall auf der Insel von Mitarbeitern des Gesundheitssystems.

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bookmark_borderGeht doch!!!

Der Reventòn mit den 1.500 Teilnehmern am ersten Augustwochenende ist abgesagt worden. Man hatte jetzt doch ein Einsehen, dass das nicht geht. Gestern hat der zuständige Consejal, hier in El Paso, noch ein Radiointerview gegeben, in dem er meinte, dass die Entscheidung, egal in welche Richtung sie ausfallen würde, recht schwer sei. Heute hat man dann mitgeteilt, dass die Verantwortung gegenüber der öffentlichen Gesundheit, dann doch wichtiger sei, als die, die man den angemeldeten Läufern gegenüber hätte, auch wenn das jetzt schon das zweite Jahr hintereinander ist, in dem die Veranstaltung abgesagt wurde.

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bookmark_borderLangsam habe ich keine Lust mehr…

…irgendwelche Sachen zu berichten. Es macht überhaupt keinen Spaß mehr in die Zeitungen zu schauen. Alles was es da zu lesen gibt ist gerade massiv unschön. Gestern haben wir kanarenweit einen neuen Rekord hingelegt. Über 1.000 Neuinfiziert an einem Tag. Und hier auf La Palma ist das auch gar nicht so rosig. 38 waren es heute an nur einem Tag. Wenn man unsere offizielle Einwohnerschaft von rund 83.000 Menschen nimmt, dann muss man das mal 1.000 nehmen und hätte einen Vergleichswert für Deutschland. Mittlerweile ist das aber auch nicht mehr so, dass alle die Geschichte gut wegstecken. Wir haben 13 Leute in der Klinik, davon 5 auf der Intensivstation.

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bookmark_borderMan kann das schon so machen…

Die ganzen Veranstaltungen stehen ja gerade wegen der viralen Situation still. Sanidad hat bei der Inselregierung angefunkt und denen gesagt, dass man doch bitte mal langsam machen möge. Das Cabildo hat sich daraufhin mit den Bürgermeistern kurzgeschlossen und man hat dann beschlossen 14 Tage erstmal keine Veranstaltungen zu machen. Am Folgetag kam dann doch aber raus, dass gar nicht alles gecancelt wurde, manche Gemeinden fühlten sich vertraglich verpflichtet die eine oder andere Veranstaltung doch durch zu ziehen. Die vereinbarten 14 Tage sind jetzt bald rum, und zumindest hier in El Paso ist man eifrig am planen.

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bookmark_borderDie momentane Hitze scheint einigen das Oberstübchen weich zu kochen

Die Situation ist nicht aussichtslos, aber immerhin ernst. Seit einer Woche plagen wir uns auf La Palma nun schon kontinuierlich mit neuen Covidinfizierten rum. Nach den beiden ganz heftigen Tagen hat sich die Sache jetzt auf hohem Niveau eingependelt. Beim täglichen Zahlennachschauen bekommen wir so jetzt immer zwischen 12 und 16 neue präsentiert. Das ist Zuviel, für unsere Verhältnisse sowieso. Die Mannschaft von Sanidad hat die härteste Woche seit Pandemiebeginn hinter sich, in der Zeitung wird von einem Arbeitslevel wie auf „Duracell Batterien“ gesprochen.

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bookmark_borderEs kommt immer auf den Blickwinkel an

Und weil das so ist kann man heute gewissermaßen freudig von den 12 neuen Fällen berichten, die in den letzten 24h dazu gekommen sind und unsere Inzidenz auf über 90 katapultieren. Für uns, mit unseren offiziell rund 82.000 Inselbewohnern, sind 12 an einem Tag richtig viel. Vor allem wenn man bedenkt, wo wir her inzidenztechnisch herkommen bzw. gewohnt sind zu sein. Die Ausbrüche, also alle 4 beschäftigen und beunruhigen uns hier nämlich noch gewaltig. Bei 83 aktiv positiven stehen wir gerade insgesamt, und das ist so ungefähr das doppelte von dem was davor das absolute Maximum war.

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bookmark_borderShishaausbrüche krummes Obst für die Hungrigen

Die Zahl der positiven Fälle hier auf La Palma steigt weiter. Auf die 38 von gestern kommen noch mal einige drauf, so dass wir jetzt bei 73 aktiven Fällen sind, wobei ein kleiner Teil noch Altlasten sind. Die Inzidenz steigt und ist jetzt bei 81. Aber, und das ist das Gute an der Geschichte, man muss jeweils den Meldeschluss für die positiven Fälle betrachten.

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bookmark_borderSo enden Heldengeschichten

Fast eineinhalb Jahre haben wir es geschafft und dem Virus standgehalten. In ganz Spanien und auch auf allen anderen Inseln des Archipels ist die Sache regelmäßig eskaliert. Hier auf La Palma war im Prinzip nichts. Im Januar mal eine Inzidenz von knapp über 40, aber die Ausbrüche wurden schnell lahmgelegt. Mercedes, die Chefin des Krankenhauses war da immer hinterher und wir haben auch immer brav auf Sie gehört. Gewitzelt haben wir, dass wir zwar nicht alle an Gott glauben würden, dafür aber alle an die Frau mit der goldenen Brille und dem weißen Kittel. Und im Prinzip war die Sache schon ausgestanden. Wir impfen hier schnell und die Bereitschaft zur Immunisierung ist hier groß, in 3 Wochen haben wir die 70% Prozent Komplettgeimpften sicher durch.

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