bookmark_borderJetzt auch Proteste auf La Palma

„Ich bin neben einem Ziegenstall aufgewachsen. Und wenn ich mich daran zurückerinnere, wie ich als Kind immer den Käfig meines Zwergkaninchens gesäubert habe und dabei außer Puste war, dann kann ich mir vorstellen, was Sie leisten!“ Ungefähr so stelle ich mir die Geschichte vor, wenn sich die Lokalpolitik in bester Populistenmanier an die Landwirte ranwanzen wird, wenn diese am 1. März vor dem trafico in Santa Cruz de La Palma zum großen Protest aufrufen.

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bookmark_borderWir lassen unser Wasser untersuchen und die Jusos rebellieren

Wir haben ein Wasserproblem. Die Nummer ist eigentlich recht einfach, es regnet nicht und wenn von oben nichts nachkommt, aber dauernd unten was abgepumpt wird, dann gerät die Wasserwelt aus den Fugen. BIO-Just (Protecting Ecosystems and BIOdiversity based on Environmental Justice), nennt sich das internationale Projekt, an dem nun auch auf La Palma gearbeitet wird. Und wie der Name schon sagt, geht es bei der Forschung um Gerechtigkeit.

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bookmark_borderDie Jugend hierbehalten

Wir sind eine strukturschwache Region. Das Ganze muss man immer Stufenweise betrachten. Im Vergleich zu Barlovento, steppt in Los Llanos oder in Santa Cruz gewissermaßen der ökonomische Bär. Vergleicht man dann die Geschichte mit den anderen Inseln, dann ist LA Palma, als Ganzes, Brachland. Und selbst die großen Inseln, stinken gegenüber dem Festland ab, ganz einfach, weil es da an Anbindung fehlt.

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bookmark_borderZoff um Minderjährige

Was erlauben Filipe Armas!?! So ist gerade seitens unserer führenden Lokalpolitik die Stimmung. Wobei man sagen muss, dass, wenn man erstmal schönlaut zurückbellt, das eigene Unvermögen gleich mal in anderem Lichte erscheint. Filipe Armas ist der Inselpräsident von El Hierro. Der hat, in eine Sendung des Nationalen Rundfunks zum Thema minderjährige unbegleitet Migranten bemängelt, dass einige anderen Inseln wenige bis gar keine der Kids aufnehmen würden während seine Miniinsel 250-300 Kinder und Jugendliche, die von Afrika mit wackeligen Holzboten hier rüber kamen, dauerhaft beherbergen würde.

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bookmark_borderRückkehr der Normalität

Der alljährliche Wahnsinn nähert sich dem Ende. Im Prinzip ist das schon rum. Wobei uns der Aschermittwoch nicht anficht. Es ist nämlich nicht schlagartig alles rum, sondern wir lassen es nun langsam ausklingen und verbrennen die Sardine. Erst wenn der Fisch sich in Rauch aufgelöst hat, ist es wirklich rum. Die einzelnen Gemeinden machen das nun tatsächlich versetzt, damit man sich nicht gegenseitig das Publikum abspenstig macht und, bis der letzte Fisch verkokelt ist, sind noch einige kleinere Veranstaltungen.

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bookmark_borderDreißig sind nicht nichts

Die Sache ist gar nicht so einfach zu bewerten. Sergio, unser aller Inselpräsident, hat nun verkündet, dass 30 Familien dauerhaft nach Puerto Naos zurückgekehrt seien. Gleichzeitig räumt er aber ein, dass die Gasgeschichte, also das erhöhte CO2, das da austritt, keineswegs vom Tisch und damit eben auch nicht aus den unteren Stockwerken sei. Nicht umsonst muss man, wenn man dort hin will, sauber registriert sein, damit die im Falle eines Falles, genau wissen, wer sich gerade in Puerto Naos aufhält.

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bookmark_border„Wer nicht an den Fortschritt glaubt, den soll man wegschicken“

Diesen üblen Satz sagte heute Carlos Ferraz bei der Anhörung und Abstimmung zum Thema Wellness Hotel in Las Manchas. Abgestimmt wurde im Cabildo Insular. Nicht darüber, ob es nun gebaut wird, sondern darüber, ob das nächste touristische Mammutprojekt von insularem Interesse sein. Das bedeutet, dass bei der potentiellen Umsetzung leidige Hürden und Vorschriften aus dem Weg geräumt werden können.

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bookmark_borderBudeneröffnung und Grabungen in Fuencaliente

Neue Pressekonferenz und neue Ankündigung. Nun hat unser Inselpräsident Serio die Eröffnung der beiden Strandkioske in Puerto Naos in Aussicht gestellt. Rechnung ohne Wirt ist das Zauberwort. Man darf eröffnen, aber freilich muss man nicht. Wir stecken hier nämlich, ähnlich zu Las Manchas in einem Ei-Huhn-Dilemma. Solange nicht die Gäste zurück sind, lohnt es sich, unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten, mal gar nicht irgendein Geschäft oder eine Gastronomie wieder auf zu machen.

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bookmark_borderNach dem Calima kommt Regen

Dass es nach dem Calima regnet, so sind wir das normalerweise gewohnt. Das ist auch praktisch, weil das Wasser den ganzen gelben Staub vom Auto wäscht. Manchmal wird es dann auf der Straße etwas schmierig, aber wenn man bescheid weiß, dann fährt man schön vorsichtig. Momentan ist aber vom erhofften und erwarteten Regen nichts zu sehen. Nach dem Calima kommt gerade der Calima.

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bookmark_borderDie Maske ist wieder weg und es regnet nicht

Wir hatten ja nochmals Maskenpflicht in Spanien und auch auf den Kanaren. Das aber nur in den Gesundheitszentren. Also da, wo man auf vulnerable Gestalten und auf die Infektiösen trifft. So gesehen ist das vielleicht ganz clever sich da was vor den Mund zu hängen. Es geht da ja nicht nur um den Covid, sondern um allerlei Bazillen und Viren, die im Winter ihr Unwesen treiben. Jedenfalls gingen, vor allem bei Covid und Grippe die Fallzahlen hoch und deshalb hat man hier in den Gesundheitszentren eine Maskenpflicht verordnet gehabt.

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