bookmark_borderAb jetzt wieder unser Problem

Das Feuer, das mittlerweile ja kontrolliert ist, ist wieder auf Stufe 1 heruntergesetzt worden. Damit liegt die Zuständigkeit für die Kontrolle der letzten Glutnester wieder bei uns hier auf der Insel. Die Kanarenregierung ist erstmal raus. Dennoch sind die Herrschaften jetzt nicht untätig. Heute war Alicia Vanoostende, die Ministerin für Landwirtschaft der Kanaren auf der Insel, um die Schäden zu begutachten. Dabei ging es nicht nur um die Brandfolgen, sondern auch um die Schäden, die das heiße Wetter in den letzten Tagen angerichtet hat. Für den Südwesten und Westen ist die Rede von 40 % Ausfall der Bananenernte und ca. 80 % der Avocados, die einfach von den Bäumen gepurzelt sind

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bookmark_borderFeuer in El Paso

Wer gerade nicht auf der Insel sein kann, der kann sich das La Palma-feeling ganz einfach simulieren. Bitte schalten Sie Ihren Backofen auf Umluft und 280 Grad und lassen Sie die Türe offen. Dann bitte direkt davor Platz nehmen und Sie sind noch nicht mal nah dran. Wichtig sind noch die Haartrockner, suchen Sie einfach alles, was das Haus hergibt. Volles Rohr an und das ganze ins Gesicht pusten lassen. Notwendig wäre dann noch ein Teller mit Sand, findet sich auf vielen Spielplätzen. Der Sand muss zwischen Fön und Gesicht platziert werden. Wer denkt, dass das witzig gemeint ist der möge mal auf HD Meteo schauen. Hier werden gerade sogar die Faustregeln zum Temperaturgefälle außer Kraft gesetzt.

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bookmark_borderHitze, und wir sind die Dicksten

Wir basteln uns gerade wieder unseren neuen pandemischen Rekord. Die Fallzahlen gehen munter runter, die Inzidenz liegt auf den Kanaren bei 132, aber wir haben nur eine Person weniger auf der Intensivstation als im Frühjahr. 106 waren es zum Meldeschluss gestern, und alle sind sich sicher, dass wir heute unseren bisherigen Rekord aus dem April mit 107 übertreffen werden. Und da kommt jetzt ein kanarisches Phänomen ins Spiel. Im spanischen Schnitt wurden bisher 0,6% der Infizierten mit Covid-19 intensivmedizinisch behandelt. Auf den Kanaren sind das stattliche 1,4%.

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bookmark_borderVentilator an und ruhig machen, wandern darf man eh nicht

Die Hitze macht sich bemerkbar. Noch geht es, die letzte Nacht war noch frisch. Aber es wird wohl unangenehm werden und so warnt man uns hier auf den Kanaren vor den gesundheitlichen Gefahren. Vor allem auf den großen Inseln, aber auch in den Höhenlagen von La Palma, soll es in den nächsten Tagen sehr unangenehm werden. Es gibt aber nicht nur vor den hohen Gradzahlen gewarnt, sondern, und das ist eben unser leidiges Thema hier, auch vor Waldbränden. Hier sind wir auf höchster Alarmstufe angelangt, auch weil eben, zusätzlich noch Wind erwartet wird. Und damit kommt die 30-30-30 Faustregel ins Spiel: Mehr als 30 Grad, weniger als 30% Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeiten über 30 km/h.

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bookmark_borderWetter, Häuserkampf und die alte Ordnung

Wir haben August, und es regnet. Wobei man das nicht wirklich Regen nennen sollte, aber es tröpfelt da oben im Norden der Insel und in Garafia waren es im Laufe des Tages 0,8 mmm. Also gar nichts und dennoch ungewöhnlich. Auch hier im Tal ist es bewölkt und ich habe den ein oder anderen verschämten Tropfen auf dem Unterarm gespürt. Allerdings ist hier nicht wirklich was Messbares. Für die Ostseite ist in der nächsten Woche auch noch mit etwas Niederschlag zu rechnen. Heute war es im Norden von Teneriffa sogar so neblig-bewölkt, dass etliche inselhoppende Flugzeuge gar nicht starten können.

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bookmark_borderDie Zeitung hat uns heute eine massive Dummheit attestiert

Vorneweg aber zuerst mal die Information, dass wir hier gerade, wegen der unangenehm hohen Temperaturen, eine hohe Waldbrandgefahr haben. Und dies zieht jetzt etwas nach sich: Seit gestern Abend sind die Refugios und Zonas Recreativas im Wald geschlossen. Ebenso das gesamte Wanderwegenetz der Insel. Feuer ist absolut zu vermeiden, es darf weder Gestrüpp noch sonst etwas verbrannt werden, und auch alles was ein Feuer entfachen könnte, also von der Zigarettenkippe bis zu Glasscherben, ist zu vermeiden. Außerdem ist es strikt untersagt sein KFZ an den Zugängen zu den Löschwasserspeichern zu parken. Die Jagd, für dieses Wochenende angedacht, wurde ebenfalls abgesagt, was dem Mähnenschaf ganz gut gefallen dürfte. Das Ganze gilt jetzt erst einmal bis auf Widerruf.

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bookmark_borderImpfzertifikat und Hitze

Ab heute kann man hier seinen EU-Digital-Impfpass haben. Es gibt hier eine Applikation beziehungsweise eine Website der kanarischen Gesundheitsbehörde, die schon etwas länger besteht. Bisher konnte man da online seine Krankengeschichte einsehen, Termine vereinbaren oder mit seinem Arzt kommunizieren. Ab heute kann man sich auch sein digitales Impfzertifakat herunterladen, bzw. einsehen. Das bekommt man aber nicht direkt nach der Impfung, sondern eben erst 14 Tage nach der 2. Injektion. Also genau dann, wenn nach den EU-Regeln der komplette Impfschutz besteht.

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bookmark_borderNach Calima kommt Regen

Die letzten Tage war es hier, calimabedingt, recht dunstig, dafür aber angenehm warm. Die Sichtweite ist jetzt, mit dem Verschwinden des Staubs in der Luft, nicht besser geworden, dafür ist es jetzt nasskalt und nebelig, bzw. hängen die Wolken in El Paso so tief, dass man mitten drin ist. Verantwortlich ist der Ausläufer einer Schlechtwetterfront die uns hier, von Westen kommend, streift. Morgen Vormittag soll es dann aber schon wieder vorbei sein mit der Nässe.

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bookmark_borderHistorischer Schnee

So titelt zumindest die Zeitung „ElTime.es“. Es ist kalt geworden hier auf unserer Insel, auf dem Roque bis -5 Grad. Ab und an bläst ein wirklich eisiger Wind von da oben runter und lässt uns bibbern. Die Schneefallgrenze, bzw. wo das Zeug liegen bleibt liegt bei 1000m (Nordwesten) und auf der Cumbre Vieja sind es bis zu 20cm.

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bookmark_borderWasserstandsmeldung

Das mit dem starken Regen hat ja tatsächlich was gebracht. Unser Boden hier war ja viel zu trocken ist aber jetzt mal gut durchfeuchtet. Schade war, dass ein großer Teil des kostbaren Nasses direkt in den Atlantik gelaufen ist. Es geht hier eben überall Steil runter. Aber der kluge Mensch baut vor, und dies in Form von großen Wasserbecken. Die Dinger sind ja nicht neu, aber in den letzten Jahren erschreckend leer gelaufen.

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