bookmark_borderDie Wissenschaft hält sich da schön raus und es könnte nass werden

Der Seismologe des Nationalen Geographischen Instituts (IGN), Itahiza Domínguez, hat sich im Rückblick nochmals zum Vorlauf des Vulkanausbruchs geäußert, und betont, dass man vor allem darüber erstaunt war, wie schnell alles ging. „In einer Woche ging es von nichts zu einer Eruption“, sagte sie in einem Interview mit Europa Press und hat dabei auf die fehlenden Parallelen zum Unterwasserausbruch vor El Hierro und zu anderen Ausbrüchen hingewiesen.

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bookmark_borderGleich zweimal Kunst und die Sache mit dem Namen

Das war gestern nichts mit den Feierlichkeiten in El Paso. An anderen Stellen konnte man Veranstaltungen durchziehen, hier war alles auf den Abend geplant und als es dann geregnet hat, wurde fast alles abgesagt. Drohnen fliegen nicht wenn es regnet, deshalb ist diese Geschichte wohl verschoben bzw. fällt vielleicht auch komplett aus, weil die Drohnenpiloten ja von außerhalb kommen. Die Ehrung der freiwilligen Helfer wurde erst in die Casa de la Cultura verlegt und anschließend ganz abgesagt.

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bookmark_borderJahrestag

Gefeiert wird aber nichts. Letztlich ist der Vulkan aber gar nicht rum. Nicht nur wissenschaftlich, schließlich gast, beziehungsweise cozweit der ja noch rum, sondern vor allem sozial stehen wir ja noch mitten in der Katastrophe. Es mangelt an vielem. Unterkünfte, Straßen, Arbeitsplätze und vor allem Lösungen, die vielen Betroffenen, aber auch der Gesellschaft eine entsprechende Zukunftsperspektive liefern. In der Zeitung stand heute etwas von einer offenen Wunde, zum einen mit dem Verweis auf das traumatische Erlebnis des Ausbruchsgeschehens, zum anderen wegen der längst nicht bewältigten Folgen.

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bookmark_borderDas will ich haben !!!

Gemeint ist ein gesamtspanischen Vulkanzentrum zum Zwecke der Forschung. Das soll es nämlich geben, und natürlich muss sowas auf die Kanaren, weil es sonst im Lande ja gar keine aktiven Vulkane gibt. Die Zentralregierung in Madrid hat auch schon zugesagt. Allerdings wird da nun geunkt, dass diese Forschungseinrichtung, doch tatsächlich auf Teneriffa angesiedelt werden soll. Zumindest hat der Inselpräsident von dort drüben das so rausgehauen. Das wollen wir uns natürlich nicht gefallen lassen und haben direkt eigen Ansprüche angemeldet.

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bookmark_borderJetzt erklärt Frau Blanco die Sache etwas genauer – und kommt der Russe jetzt zu uns?

Nach den Wellen und Klagen von gestern hat Carmen Blanco, Chefin des IGN und Sprecherin von PEVOLCA jetzt noch eine Erklärung nachgeschoben. Dabei hat Sie vor allem erklärt was hinter der Erkenntnis des „unmittelbar bevorstehenden“ Ausbruchs, den die Wissenschaft gemeinsam am Vormittag des 19. September analysiert hatte, stehen würden. Man habe zu dem Zeitpunkt eben nicht gewusst, ob es um Stunden oder Tage gehen würde. Fest stand wohl nur, dass es passieren würde, was eben am Vortag noch nicht der Fall war.

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bookmark_borderFrau Blanco macht den Scholz

Lange haben wir nichts mehr von der Direktorin des Nationalen Geographischen Instituts (IGN) auf den Kanarischen Inseln, María José Blanco gehört. Gestern hat Sie sich mal wieder zu Wort gemeldet. Das vor dem Ausschuss für Wiederaufbau im Inselparlament. Natürlich war da auch die momentane Situation entsprechend Thema. Allen voran die in La Bombilla. Und auch das IGN, in Gestalt von Frau Blanco, kommt zu dem Schluss, dass man da überhaupt keine Prognose machen könnte, wann die Situation sich entsprechend verbessern würde.

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bookmark_borderWie giftig ist ein solcher Vulkan eigentlich?

Meine Frau behauptet immer, dass der Vulkan sie zwei Lebensjahre gekostet hat. Der ganze Stress und die Asche hätten Ihr entsprechend zugesetzt. Natürlich ist die Aussage nicht zu überprüfen, weil uns nämlich die Referenz fehlt, wann denn das eigentliche Ableben terminiert ist. Da ich davon ausgehe, dass mein Lebenswandel (Rauchen, Bewegungsmuffeligkeit und schlechte Ernährung) meine Angetraute eh früher oder später zur Witwe machen wird, wage ich da schon mal gar keine Prognose.

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bookmark_borderKomisches Wetter

Oben auf dem Roque liegt Schnee. Da ist es saukalt und nachdem man am Wochenende wieder die Straße benutzen durfte, sind da auch etliche hochgefahren um den ein oder anderen Schneeball zu werfen oder, zwecks Selbstdarstellung, brauchbare Fotos für Instagram zu machen. Hier war es nicht so schlimm, wie auf Teneriffa. Dort drüben gab es wieder Meldungen vom völligen Verkehrschaos und wild geparkten Fahrzeugen, die die Straßen blockiert haben.

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bookmark_borderDer Vulkan ist noch da

Das erste was uns aufgefallen ist, als wir gestern gegen Mitternacht von der Fähre kamen, war die Asche am Straßenrand auf der Ostseite. Vier Tage Gomera reichen um diesen Normalzustand vergessen zu machen. Hier auf der Westseite liegt natürlich noch einiges mehr, aber es verflüchtigt sich jetzt nach und nach. Die Fahrbahnen und Gehwege sind frei, es wird nur regelmäßig etwas vom umgebenen Gelände zurückgeweht. Der Vulkan selber ist auch noch da, der geht auch nicht mehr weg, und er dampft vor sich hin, weil es da oben immer noch recht heiß ist.

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bookmark_borderWir befinden uns im postvulkanischen Zeitalter

Um 13 Uhr war heute Pressekonferenz unseres Krisenstabes PEVOLCA. Julio Perez, der Regierungsprecher der Kanaren gab sich die Ehre und bemühte sich das wesentliche kurz zu machen: “Lo que quiero hoy decir se dice con 4 palabras: La erupción ha terminado” Übersetzt heißt das: „Was ich heute, mit 4 Worten sagen möchte ist: Der Ausbruch ist beendet.“ Nix mit großem Tamtam oder gar Sekt.

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