bookmark_borderWir haben einen Plan

Es ist wichtig, dass wir einen haben. Bei unserem Plan geht es um die Nutzung der Flächen um und auf der Lava. Man hat da nun tatsächlich was ausgearbeitet und veröffentlicht. Allerdings, dass ist bei Plänen immer ein Problem. Müssen wir das nun von der kanarischen Regierung absegnen lassen, damit das Gültigkeit hat. Ausgearbeitet haben das Dekret die betroffenen Gemeinden und die Inselregierung unter Beteiligung von Betroffenen und Experten.

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bookmark_borderBrückenbau

Noch während des Ausbruchs hatten wir hier schon einige tollkühne Ideen, wie man das Straßenproblem lösen könnte. Schließlich hat die Lava ja einen beträchtlichen Teil vom Rest des Tales abgeschnitten. Das hat uns dann, den komplett unnötigen Fähranleger in La Bombilla gebracht, aber man kam sogar mit einer Seilbahn oder einer gigantischen Brücke über die Lava um die Ecke.

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bookmark_borderEin Jahr Ruhe

Heute um 22:21 Uhr ist es ein Jahr nach dem Vulkan. Mit einem großen letzten Knall und einer riesigen Rauchsäule hat sich der Bursche damals verabschiedet. Der ein oder andere Vulkanologe kam auch gleich, hoch inoffiziell, um die Ecke, und meinte, dass es das nun gewesen sei. Diesen letzten großem Knall gab es auch auf El Hierro, und man hat sich dann aus dem wissenschaftlichen Fenster gewagt. PEVOLCA, also der Krisenstab hat sich erst 2 Tage später geäußert, und sich dann 10 Tage Ruhe auserbeten, um den Vulkan dann für beendet zu erklären.

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bookmark_borderEmpörungslevel hoch

Wir haben gerade wieder mal gehörig Polemik. Stein, oder vielmehr Container des Anstoßes sind die am gestrigen Tag übergebenen Wohneinheiten für die betroffenen des Vulkans. 44 Familien haben gestern in Los Llanos einen Schlüssel in die Hand bekommen, mit denen Sie ihre brandneuen Container auf und zu schließen können. Zwischen 50 und 60 qm hat so ein Metallkasten zum Wohnen und verfügt, neben Wohnzimmer und Küche, über 2 oder 3 Schlafzimmer. Aufgereiht stehen diese Teile in Los Llanos oberhalb des Freibades und des Fußballplatzes.

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bookmark_borderDie Lichter gehen aus

Wir drehen morgen die Lampen aus. Zwischen 22 Uhr und 23 Uhr ist das auf der ganzen Insel der Fall. Die öffentlichen Gebäude werden nicht mehr angestrahlt und auch die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, die Beleuchtung runter zu fahren. Das hat nichts mit Stromsparen zu tun, sondern mit Tradition. Seit vielen Jahren wird das schon gemacht. Hintergrund ist unser Sternenhimmel. Kaum einen Ort in Europa gibt es, an dem man so schick die Sterne schauen kann, wie hier bei uns und wir haben sogar eigene Gesetzte gegen die wahllose Ausleuchtung des nächtlichen Himmels.

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bookmark_borderDie bauen uns ne Lampe

Seit gestern sind die Bauarbeiter auf der Piste dabei für eine Erleuchtung zu sorgen. 160 Solarbetriebene Straßenlaternen werden da drauf gebaut. Das mit dem Solar soll die Verkabelung vermeiden, nicht dass da die Isolierung wegschmilzt. Es bleibt nämlich heiß, und man kann bei der Überfahrt an manchen Stellen schön sehen, wie die Luft flimmert. Wegen der Hitze gibt es auch Betonsockel unter die Laternenmasten.

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bookmark_borderDas ist nicht der Russe und die Sache mit der gerechten Lösung

Die Geschichte in Puerto Naos wird nicht besser. Mittlerweile bröckelt die Einheitsfront der Maßnahmengegner auch ein wenig, weil manche, zurecht einiges kritisieren, während ein anderer Teil komplett quer ballert. Der neuste Streich ist nun, neben dem Ruf nach einer Art Volksgericht, die öffentliche Ankündigung, dass man sich nicht an die Zeiten zu halten gedenkt, die nun für die verschiedenen Zonen eingerichtet wurden. Vielmehr fordert man einen richterlichen Beschluss, ansonsten sei die Deklaration zur Sperrzone Puerto Naos und La Bombilla illegal.

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bookmark_borderSo bitte nicht…

…sagt die Stadtverwaltung von Los Llanos und nimmt die Bürger in die Pflicht. Stein des Anstoßes sind wilde Müllberge vor allem in der Zone von Las Manchas. Die Menschen, die ihre Behausungen nämlich erst wieder nach Monaten aufsuchen konnten, haben da so einiges im Argen vorgefunden. Das häusliche Inventar war häufig gelinde gesagt komplett futsch. Das große Problem dabei war, dass das Zeug weg musste. Punto Limpio ist nicht so ganz einfach, alldieweil, bis vor kurzem keine wirkliche Straßenverbindung da war und weil eben auch nicht jeder über ein Fahrzeug mit der entsprechenden Ladekapazität verfügt.

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bookmark_borderVulkanangst und Eurowings

„Alles ist normal“ sagen die Wissenschaftler und veröffentliche auch die entsprechenden Daten. Trotzdem wabert mal wieder die Gerüchteküche rum. Woran das liegt, weiß ich nicht so genau, aber da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Grund dafür könnte die etwas komische Meldung sein, die vor einigen Wochen bei Diario de Avisos veröffentlicht würde. Die haben nämlich

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bookmark_borderLas uns nicht von Gas reden, ich weiß gar nicht wie das geht

Der Putin dreht am Rad, und macht die Pipeline dicht. Folge ist, dass den Deutschen das Gas ausgeht. In Spanien kommt der begehrte Stoff aus Nordafrika. Das ist wegen dem Weltmarkt zwar nun auch teurer, aber es kommt was an. Gasmangel haben wir hier nicht. Schon gar nicht auf La Palma. Das Problem ist, dass man mit dem Überschuss hier nicht heizen kann. Nur die Gemüter lassen sich damit prima auf eine erhöhte Betriebstemperatur bringen.

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