bookmark_borderDer Spanier lässt die Maske fallen

Seit heute Nacht um 0 Uhr gilt in Spanien keine Maskenpflicht mehr, nachdem gestern das entsprechende Dekret veröffentlicht wurde in Innenräumen. Begründet wird dieser Schritt, mit unserer fantastischen Impfrate und der damit verbundenen niedrigen Krankenhausbelegung. Allerdings, und das gilt es zu beachten, weil man sich ja ein wenig an den kulturellen Gepflogenheiten der Einheimischen orientiert, dass wir hier fast alle weiter brav mit Maske rumlaufen.

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bookmark_borderTrommelwirbel….

…und gespannte Erwartungen. Montag sagt der technische Ausschuss Bescheid, wie wir über die Lava kommen. Also die Planung der Notpiste zwischen La Laguna und Las Norias. Im Prinzip hat man da ja bereits Ende Dezember, also direkt nach Beendigung des Ausbruchs, damit angefangen, die Sache aber nach 200m wieder eigestellt. Die Wissenschaft hat die jungen Pferde zur Langsamkeit ermahnt, weil es dann noch gar so heiß war, auf der Lava und darunter eben die leidigen Röhren vermutet wurden.

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bookmark_borderDie Erbfolge ist geregelt

Morgen geht es weiter in Sachen Entspannung. Weitere Evakuierungsgebiete werde nun aufgehoben. Im Norden darf man nun ganz nah an die Lava ran. In den Onlinemedien hieß es, dass Schilder aufgestellt werden sollen, versehen mit Warnhinweisen, damit da keiner darauf spazieren geht. Jedenfalls dürfen ab Morgen um 7 Uhr die Vertriebenen aus La Laguna von der Küste bis nach Osten zur Straße Los Campitos wieder nach Hause. Weiter oben, in der Gemeinde El Paso betrifft das die Häuser an der Straße nach San Nicolas und der Tamancastraße (LP2).

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bookmark_borderIch habe eine tolle Nachbarschaft

In El Paso atmet der Teil der Bevölkerung, an dem das gestern vorbei ging, gerade gewaltig durch. Was da passiert ist kann man noch gar nicht begreifen. Feuer im Wald, dass kennen wir hier. Das Feuer das gestern mittag in der Gegend von La Rosa, also oberhalb des Ortskernes von El Paso entstanden ist, hat sich aber einfach einmal durch das Tal gefressen und ging dann runter bis La Laguna, also einmal quer durch bewohntes Gebiet. Bis zum Fußballstadion von El Paso war die Feuerfront noch recht schmal. Nachdem es aber dann über die Straße gesprungen ist, ging jegliche Kontrolle verloren. Es brannte an allen Ecken und Enden. Die 5 Hubschrauber haben auch immer nur noch das Nötigste verrichten können. Überall waren Einsatzkräfte verstreut und haben mit Löschfahrzeugen Brände bekämpft.

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bookmark_borderLaufen mit Samuel und jetzt wird es ruppig

Heute Morgen hat uns eltime.es mitgeteilt, dass wir als Palmeros heute alle um die Mittagszeit in Tokio mit Samuel Garcia laufen würden. Da hatte nämlich unser Inselolympionike seinen ersten Auftritt mit der 4x400m Mixed-Staffel. Ich glaube, dass das eher symbolisch gemeint war, es gab ja nur 4 LäuferInnen pro teilnehmender Nation, und das wäre arg eng geworden, wenn wir da alle auf der Bahn gestanden hätten. Ich wollte mir dann das Spektakel im Fernsehen anschauen, das war aber nichts, sowohl das ZDF als auch Eurosport haben kurz davor von der Leichtathletik zum Ping Pong gewechselt.

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bookmark_borderPasta, Prominente, (La) Palma

Jetzt haben wir schon den zweiten Restaurantinhaber mit berühmter Vergangenheit hier in El Paso. Neben Chito, seines Zeichens ehemaliger venezolanischer Fußballnationalspieler, dem die Arepera Yaracuy gehört, gibt es nun auch noch einen neuen Betreiber in der Bodegon Abuela. Die letzten Tage war da immer schon geschäftiges Treiben und vor zwei Tagen wurde der Laden dann eröffnet. Davor baumeln eine kanarische, eine mexikanische, eine italienische und eine deutsche Fahne im Wind und die Speisekarte sorgt auch erst mal für etwas Irritation. Schnitzel mit Pommes und Schweinshaxe in Biersosse? Ernsthaft?

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bookmark_borderDie Zeitung hat uns heute eine massive Dummheit attestiert

Vorneweg aber zuerst mal die Information, dass wir hier gerade, wegen der unangenehm hohen Temperaturen, eine hohe Waldbrandgefahr haben. Und dies zieht jetzt etwas nach sich: Seit gestern Abend sind die Refugios und Zonas Recreativas im Wald geschlossen. Ebenso das gesamte Wanderwegenetz der Insel. Feuer ist absolut zu vermeiden, es darf weder Gestrüpp noch sonst etwas verbrannt werden, und auch alles was ein Feuer entfachen könnte, also von der Zigarettenkippe bis zu Glasscherben, ist zu vermeiden. Außerdem ist es strikt untersagt sein KFZ an den Zugängen zu den Löschwasserspeichern zu parken. Die Jagd, für dieses Wochenende angedacht, wurde ebenfalls abgesagt, was dem Mähnenschaf ganz gut gefallen dürfte. Das Ganze gilt jetzt erst einmal bis auf Widerruf.

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bookmark_borderDie momentane Hitze scheint einigen das Oberstübchen weich zu kochen

Die Situation ist nicht aussichtslos, aber immerhin ernst. Seit einer Woche plagen wir uns auf La Palma nun schon kontinuierlich mit neuen Covidinfizierten rum. Nach den beiden ganz heftigen Tagen hat sich die Sache jetzt auf hohem Niveau eingependelt. Beim täglichen Zahlennachschauen bekommen wir so jetzt immer zwischen 12 und 16 neue präsentiert. Das ist Zuviel, für unsere Verhältnisse sowieso. Die Mannschaft von Sanidad hat die härteste Woche seit Pandemiebeginn hinter sich, in der Zeitung wird von einem Arbeitslevel wie auf „Duracell Batterien“ gesprochen.

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bookmark_borderDer Ausländer als solcher, wohnt im Nordwesten

Das hat uns die Fundación Canaria Reserva Mundial de la Biosfera La Palma mitgeteilt. Seit 2005 zählt diese Stiftung die Einwohnerschaft der Insel und veröffentlicht dazu die entsprechenden Daten. ElTime.es hat da heute darüber berichtet. Allerdings wird daraus nicht ganz klar, auf welcher Grundlage die Ihre Daten zur Bevölkerungsentwicklung erheben. Wir kennen ja die Geschichte mit den „Dateileichen“ der Rathäuser, wo so manch einer, sich nicht mehr auf der Insel befindende, als Einwohner der Gemeinde weiter gezählt wird, was und das ist ein kleiner Fakt am Rande, manch einem Studenten, der gerade hier auf Heimaturlaub ist, am letzten Samstag eine unverhoffte Impfgelegenheit im Impfzentrum von El Paso verschafft hat.

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bookmark_borderFriede den Hütten…

An der Playa Nueva ist das schon vor Jahren passiert. Jetzt ist vielleicht bald Puntalarga und El Faro dran. Die Rede ist von den Casetas dort, also den Hütten, die dort in unmittelbarer Strandnähe stehen, und in den meisten Fällen den Palmeros als Wochenendbehausung dienen. Die Besitzer der Hütten haben nämlich diese Woche ein Schreiben der Küstenbehörde bekommen, in dem Sie aufgefordert werden, ihren persönlichen Besitz innerhalb von 10 Tagen zu entfernen, damit die Hütten abgerissen werden können, ansonsten würden ihnen der Abriss auch noch in Rechnung gestellt werden.

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