bookmark_borderEr ist immer noch da

Vor 50 Jahren und ein paar Tagen hat Franco ins Gras gebissen. Hier in Spanien war der 20 November somit en wichtiger Tag, weil er auch den Beginn der Demokratisierung darstellte, die sich in der Zeit nach dem Ableben des Diktators langsam entwickelt hat. Nicht nur die Demokraten erinnern sich, auch ein paar hundert Arschgeigen sind zum Gedenken an den spanischen Oberfaschisten durch Madrid gewaschtelt und haben aber damit in der Internationalen Presse mehr Aufmerksamkeit erfahren, als in Spanien selber.

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bookmark_borderDie Heilige ist wieder zu Hause und die Sache mit den Koffern

Gestern ging die Wallfahrt der Virgen de las Nieves, also unserer inselheiligen zu ende. Jetzt ist Sie wieder daheim in der Kirche, die ihren Namen trägt, und bleibt da auch nun eine ganze Weile. Erst in 5 Jahren darf die wieder Raus, also dann, wenn de Feierlichkeiten zu Ohren Ehren wieder auf dem insularen Eventkalender stehen.

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bookmark_borderAlso doch schon gestern und viele Emotionen

ie Nachricht, dass die LP 211 „nächsten“ (proximo) Samstag eröffnet werden soll, hatte das Cabildo am Freitag veröffentlicht. Zumindest ich habe das so verstanden, dass die Straße dann eben nächsten Samstag eröffnet werden soll, ansonsten hätte da ja „diesen“ (este) gestanden. Spät am Freitag Abend veröffentlichte aber dann die Presse die Meldung noch, und das mit dem Wort diesen. Und siehe da, genauso war es, wir sind da gestern schon rübergefahren.

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bookmark_borderRabeneltern und ein weißer Van

Wer auf La Palma einen weißen Van fährt, „Typ IVECO“, aber halt nicht ganz sicher, dass es sich um ein solches Fahrzeug handelt, der sollte dringend zu Lackierer oder das Ding in der Garage lassen. Die Jagd ist nun offiziell eröffnet. Hintergrund ist eine Geschichte, die sich gestern zugetragen haben soll und nun heute über die Insel und über die Kanaren wabert.

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bookmark_borderDer Deckel hat 5 Monate gehalten

Wir leben hier in einem recht liberalen Land. In vielen Dingen ist man sogar äußerstes progressiv. Vor allem wenn es um Frauenrechte geht oder um Homophobie, positioniert man sich seitens der Politik recht deutlich. Auch wenn zum Beispiel das Wahlvolk in Tazacorte auf den ersten Blick recht konservativ wirkt, zeigt die Verwaltung, und das auch über Pateigrenzen hinweg gerne Haltung, vor allem wenn es um die Rechte der LGBQ-Gemeinschaft geht. Der Regenbogen ist gewissermaßen zur neuen Flagge des Ortes mutiert, obwohl es natürlich auch die Vermutung gibt, dass es sich bei der ganzen Geschichte auch ein wenig um Marketing für das Love-Festival handeln könnte.

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bookmark_borderEnde vom Jahr

Auch hier stellt sich die Frage, was man an Sylvester macht. Früher in Deutschland habe ich immer geschaut, dass ich am ersten Januar Frühdienst habe, dann hatte ich eine feine Ausrede um aus der Nummer raus zu kommen. Hier ist die Festivität aber im Prinzip schon am Mittag. Fast alle Gemeinden fahren, meist familientauglich, ein Festprogramm auf. Die Feierei mit Konzerten und Gedöns beginnt viel früher und man trifft sich, eher zufällig mit Freunden und Bekannten in den umliegenden Bars auf ein Getränk.

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bookmark_borderDer Dicke ist woanders, aber in Tazacorte und Santa Cruz gab es schon was zu feiern

Jedes Jahr dasselbe, Spanien sieht am 22 Dezember kleinen Kindern zu, die zufällig gezogene Nummern singen. Es ist Weihnachtslotterie, und alle kaufen wie die Bekloppten Lose. Auf den Kanaren hat jeder Einwohner in diesem Jahr etwas über €46,- investiert, immer in der Hoffnung, dass man auf den Dicken trifft. Der bringt €400.000,- ein, alldieweil man ja stehts nur ein Zehntellos zum Preis von €20,- kauft. Jede Nummer ist dann noch in ganz vielen Serien vorhanden, und meist werden die Lose mit den Nummern am selben Ort verkauft.

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bookmark_borderDer Pfarrer von Tazacorte propagiert Gottes Regeln

Zettelchen hat der Kuttenträger verteilt und das an Minderjährige. Nun ist da tief im Westen Halligalli. Das ein Priester strenge und gottgefälliges Verhalten von seinen Schäfchen einfordert und selbst wenn es sich dabei um die kleinsten Lämmer handelt, dass sollte bekannt sein. Was der Mann nun aber rausgehauen hat, geht so etlichen gehörig gegen den Strich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es eben Tazacorte ist, wo das Love-Festival stattfindet. Hinzu die ganzen Bars und Bänke in Regenbogenfarben und nun eben das Flugblatt des Kleingeistlichen.

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bookmark_borderAbsolute Ruhe

Nichts geht heute. Alles ist wie ausgestorben, man muss irgendwie alkoholische Wunden lecken, dem Kater mit Deftigen zu Leibe rücken, oder einfach nur im Bett bleiben. Selbst die Bars, die eigentlich immer offen haben, sind zu, natürlich gibt es da Ausnahmen, so z.B. in Puerto de Tazacorte, oder aber auch die Bars, die vom alkoholbedürftigen Kunden als solchem leben, haben heute auf, der Rest der Wirte pflegt die eigene Restübelkeit und bleibt zuhause.

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bookmark_borderGerechtigkeit ist immer so ne Sache und Gas

Die Ankündigung, dass man gedenkt die Vulkanopfer mit den jährlichen 100 Millionen Euro aus Madrid die es nun zusätzlich zu den 50 Millionen der Regionalregierung gibt, eins zu eins im Wertverlust zu entschädigen, sorgt nun für Diskussionen. Die Betroffenenverbände sind da nun verständlicherweise am jubilieren und haben aus ihrer Sicht natürlich völlig recht, wenn man diese Lösung als gerecht erörtert.

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