bookmark_borderDann halt auf ein Neues und ewig lockt das Teleskop

Dass man Straßenbauprojekte öffentlich ausschreibt, und dann der günstigste, oder bei einem festgelegten Budget, der beste den Zuschlag erhält, das ist ja eine feine Sache. Das spart Geld und sorgt, wenn ordentlich transparent, dafür, dass nicht die Firma irgendeines Onkels zweiten Grades der Zuschlag erhält. Dumm ist aber, wenn sich dann mal gar keiner meldet, um die Arbeit zu übernehmen.

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bookmark_borderJetzt muss man einen guten Eindruck machen

Diplomatie ist das Stichwort bei unseren Bemühungen um das Riesenteleskop TMT, welches wir so gerne bei uns auf dem Roque de los Muchachos hätten. Deswegen haben wir nun eine Konferenz auf der Insel, beziehungsweise da wo der Apparillo hinsoll, also oben auf dem hohen Berg. „DiploInnova“ nennt sich diese und es wird getrommelt, was das Zeug hält.

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bookmark_borderWir haben einen Brief geschrieben

Der Kanarenpräsident Clavijo hat einen Brief verfasst. Adressat ist das Konsortium, welches das TMT, also das 30-Meter-Super-Duper-Riesen-Fernrohr, errichten will. Darin erzählt unser Präsident den potentiellen Betreibern, dass wir hier alle dafür sind, dass das Teil nach La Palma kommt. Die Regionalregierung verspreche da die volle Unterstützung, auch was die Zusammenarbeit mit dem IAC (Instituto Astrophysico Canarias) und allen anderen internationalen Institutionen, die bereits da oben auf dem Roque in die Ferne schauen, angehen würde.

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bookmark_borderKurze Freude und viel Rauch

Wir haben gerade von Stammgästen eine Mail bekommen, dass die Condor für den nächsten Sommer, also 2026 wieder Direktflüge ab München anbieten würde. Sowas ist erstmal eine tolle Nachricht. Allerdings fällt es einem schwer der Sache zu trauen. Schließlich waren die Flüge von München auch für diesen Sommer schon im Verkauf, und diejenigen, die gebucht hatten, haben dann eine unerfreuliche Mail vom aasfressenden Vogel bekommen, dass die Flüge ohne Ersatz gestrichen wurden.

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bookmark_borderDas Ding steht schon fast fertig in der Garage

Jedes Jahr geht es einmal durch die Medien, und wir loten unsere Chancen aus, das heißbegehrte Teil doch noch auf unseren hohen Berg zu bekommen. Die Rede ist wiedermal vom TMT, das 30 Meter Riesen-Teleskop mit allerlei Hightech-Schnickschnack, riesig, und der Astrowissenschaft letzte Schrei. Wir sind aber eben nur zweite Wahl, eigentlich soll das Ding nach Hawaii, aber die Indigenen Hawaiianer die wollten in der Vergangenheit nicht so richtig, weil denen der Berg heilig ist, wo das TMT oben drauf soll.

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bookmark_borderNochmal jung fühlen

Im April ist Starmus auf La Palma, vielmehr das Starmusfestival, das eine Kombination aus Astronomie, Raumfahrt und Kultur darstellt. Die Ziele, die man da selber definiert, sind nicht ohne. Man möchte die brillantesten Geister der Welt zusammenbringen, bei der nächsten Generation als Inspiration und Einflussgeber wirken, um das Interesse am „Entdecken“ zu wecken, und man möchte nicht weniger, als die Menschheit für die größten Fragen unserer Zeit begeistern.

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bookmark_borderDie Wissenschaft ist vor Ort

Und das gleich zweimal. In Brena Baja gibt es ein Treffen von 140 Astrowissenschaftlern aus 20 Ländern. Dort findet der „Kongress LSST@Europe 6“ statt, der von unserm Inselpräsidenten gestern eröffnet wurde. Das Treffen in Los Cancajos geht bis Freitag und man möchte dort über die Fortschritte des Projektes reden und informieren. Das LSST-Projekt (Legacy Survey of Space and Time) soll eine detaillierte Zählung von Himmelskörpern durchführen.

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bookmark_borderLicht aus

Wir haben auf La Palma Gesetze für und gegen vieles. Das Schöne ist, wie die Gesetze genannt werden. Das Küstenschutzgesetz, das sogar eine eigene Behörde hat und auch in ganz Spanien gilt, wird einfach Küstengesetz genannt. Vor einigen Jahre gab es das sogenannte Sonnengesetz. Eine Geschichte die sich die PP in Madrid ausgedacht hat um, zu Gunsten monopolistischen Endesa, die Attraktivität von privaten Solaranlagen zu schmälern.

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bookmark_borderMehr Wasser will der Bauer und das Riesenteleskop wackelt gewaltig

Das waren schon recht viel, die sich da gestern durch Santa Cruz zum großen Bauerprotest geschoben haben. 2.500 sagt der Veranstalter und 700 die Polizei. Die Forderungen der Landwirte sind recht einfach zusammengefasst. Mehr Geld, mehr Wasser und weniger Auflagen. Etwas differenzierter heißt das, dass man keine unnötigen Auflagen möchte, und dass unsere Platano Canarias zu einem fairen Preis verkauft wird, weil eigentlich geht es nur um unsere Krummfrucht, weswegen auch verkündet wurde, dass man den Import der Importbanane bis aufs Blut bekämpfen würde.

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bookmark_borderBarranco putzen und Abbau

Wir haben hier ja auch so etwas wie einen Beschäftigungsplan. Vielmehr sogar einen Ausbildungs- und Beschäftigungsplan, in dessen Rahmen die Inselregierung 52 Personen eingestellt hat, die gerade dabei sind hier die Barrancos zu reinigen. Das mit der Ausbildung in dem Zusammenhang verstehe ich nicht ganz. Wird man dann Diplombarrancoreiniger, oder Ausgebildete Fachkraft zur Sauberhaltung von ausgetrockneten Flussbetten? Nein, das ist freilich vollkommener Unsinn, bei diesen Geschichten ist es meist so, dass Langzeitarbeitslose für 6 Monate bei der Verwaltung einen Job bekommen.

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