bookmark_borderWalreste und die gefragte Meinung des Vulkanologen

In Tijarafe, am Strand von La Veta wurde gestern ein Kadaver eines Wals im Sand gefunden. Also nicht ein ganzer Kadaver, sondern Teile davon. Laut der Umweltbehörde des Cabildos handelt es sich dabei aber um „einen gewaltigen Brocken“. Bei der Besichtigung wurde ein fortgeschrittener Verwesungsgrad attestiert, was die Geschichte wohl etwas unappetitlich macht, weil der „gewaltige Brocken“ sicher müffelt.

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bookmark_borderDie Tierwelt erholt sich der Tourismus nicht wirklich

Mit der Fauna geht es steil bergauf, zumindest bei uns im Garten. Die Indikatoren dafür heißen June und Zlatan. Die beiden Pelzträger machen nämlich gerade Beute im großen Stil. Lange ging da nicht viel, aber nun werden wir mit kleinen und großen Geschenken nahezu überhäuft. Die frisch montierte Katzenklappe vereinfacht das heimbringen der Jagdtrophäen erheblich, die Beute muss nicht mehr mühsam aufs Dach geschleppt, sondern kann nun ebenerdig geliefert werden.

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bookmark_borderMit Laserkanonen auf Sturmtaucher schießen

Cory-Sturmtaucher, oder aber Calonectris Diomedea Borealis, wie der Ornithologe zu sagen pflegt, heißt der Vogel. Und der brütet hier auf den Kanaren und auch auf La Palma. Der nachtaktive Wasservogel verbringt eigentlich fast sein ganzes Leben auf hoher See, aber zum Brüten musss er an Land, und baut dann sein Nest gerne in die Klippen, weil da dann keine Katzen und Ratten ran können. Wenn der gefiederte Geselle aber ab Mai hier auf der Insel auftaucht, dann steht ihm, zumindest im Süden der Insel etwas im Weg.

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bookmark_borderDer Spanier lässt die Maske fallen

Seit heute Nacht um 0 Uhr gilt in Spanien keine Maskenpflicht mehr, nachdem gestern das entsprechende Dekret veröffentlicht wurde in Innenräumen. Begründet wird dieser Schritt, mit unserer fantastischen Impfrate und der damit verbundenen niedrigen Krankenhausbelegung. Allerdings, und das gilt es zu beachten, weil man sich ja ein wenig an den kulturellen Gepflogenheiten der Einheimischen orientiert, dass wir hier fast alle weiter brav mit Maske rumlaufen.

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bookmark_borderWasser aufdrehen aber Pfützen austrocknen

Las Manchas und Jedey sind nun wieder ans Stadtwasser angeschlossen. Gestern meldete schon die Gemeine El Paso Vollzug, heute hat wohl auch der Teil der zur gemeinde Los Llanos gehört, wieder Wasser in den Leitungen. Die Bürger der betroffenen Gebiete wurden aufgefordert, dass man vor dem Konsum des Wassers, alle Hähne im Haus mindestens 5 Minuten auf Vollrohr aufdrehen soll, damit der ganze Dreck rausgespült wird.

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bookmark_borderZurück in Nivel 2

Wir wurden jetzt wieder runter gestuft. Von Nivel 3 auf 2. Ob das lange halten wird, bleibt fraglich. Von den Zahlen her reicht es mittlerweile nämlich sogar zu Nivel 1. Die Intensivstation ist leer, auf der normalen sind nur noch wenige, und die Inzidenz ist mittlerweile bei unter 30. Die Geschichte läuft also recht gut. Allerdings wurden uns heute wieder 2 Todesfälle auf der Insel berichtet. Eine Person mit 88 Jahren, mit Vorerkrankungen, die zweite, 64 Jahre alt, aber ohne. Laut Eltime.es soll es sich hierbei um eine Mitarbeiterin des Krankenhauses handeln. Diese Information ist aber nicht von offizieller Stelle bestätigt, wäre aber unser erster Todesfall auf der Insel von Mitarbeitern des Gesundheitssystems.

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bookmark_borderAlles wird gut

Auf La Palma geht die Inzidenz wieder runter. Knapp 170 war unser Maximum, jetzt grooven wir uns so bei etwa 65 ein. Die Situation im Krankenhaus bessert sich gerade auch. Es sind nur noch 3 auf der Intensivstation. Das doofe an der Geschichte ist aber, dass wir in der letzten Woche 3 weitere Todesfälle hatten, man hätte sich also die Entlastung der Intensivstation eher anders gewünscht. Es scheint aber immer noch so zu sein, dass das Rückverfolgungssystem hier sehr gut funktioniert. Wir haben immer noch eine Quote von über 80% der Fälle, deren Ansteckung zugeordnet werden kann.

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bookmark_borderVögel

Gestern Abend gab es bei ElTime.es die Meldung, dass in Puntagorda tote und schwer angeschlagene Grajas gefunden wurden. Pyrrhocorax pyrrhocorax barbarus nennt der Vogelkundler diese Tiere. Wir sagen aber einfach Grajas dazu. Gemeint sind nicht die Raben, die sich auf dem Roque mit Trauben füttern lassen sondern der schwarze Vogel mit dem Roten Schnabel. Für uns ist das im Prinzip unser Wappentier, man kennt ihn von den beliebten Autoaufklebern mit dem Inselumriss.

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bookmark_borderGanz schöner Aufwand

Hier auf auf La Palma gibt es nach wie vor kein Tierheim. Dafür, verstreut über die Insel, verschieden Organisationen, die sich um Findlinge und Straßentiere kümmern und dafür Zeit und jede Menge Geld in die Hand nehmen. Einige Gemeinden beteiligen sich auch an der Geschichte und helfen bei der Finanzierung von Kastrationen und Futterbeschaffung. So gibt es z.B. in Los Llanos mehrere Katzenkolonien, mit kastrierten Fellträgern, die unter dem Schutz der Gemeinde stehen. Betreut und versorgt werden die Tiere dann von den ehrenamtlichen Organisationen, die da täglich zum Zwecke der Nahrungsdarreichung vorbeischauen.

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bookmark_borderDie eine Plage bekämpft die andere

Die mexikanische Laus ist schuld. Die macht hier die ganzen „tuneras“, also die Kaktusfeigen kaputt. Dabei handelt es sich um Dactylopius opuntia wie der Lateiner sagt und eben nicht um die „normale Cochinillaus die auch hier geerntet wird. Getrocknet und zerrieben gewinnt man damit einen natürlichen, allerdings nicht veganen, blutroten Farbton. Die Fähigkeit von Dactylopius opuntia ist aber nicht färben sondern den Feigenkaktus entsprechend platt zu machen.

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