bookmark_borderImmer der Reihe nach

Hier gibt es in der Öffentlichkeit gerade gewaltig Stunk, wegen der Impferei. Allerdings scheint es gerade so gar nicht an der Impfbereitschaft zu mangeln, sondern darum, wer wann geimpft werden soll. Los ging die Geschichte, nachdem sich herausstellte, dass Susana Machín, ihres Zeichnens Conseja für Soziales der palmerischen Inselregierung, bereits geimpft wurde.

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bookmark_borderHohe Risiken

Jetzt sind wir in Spanien Hochrisikogebiet. Das sind jetzt alle Länder mit einem 7-Tages-IA-Wert von über 200. Das hat die deutsche Regierung so festgelegt. Die Unterscheidung nach Regionen findet hierbei nicht mehr statt. Die Kanaren mit einem IA-Wert von 89 gehören genauso dazu wie La Palma mit einem Wert von 4,9 (ja, da ist ein Komma, es soll nicht 49 heißen). Geschenkt, man soll schließlich nicht reisen wegen dem Englischen Mutanten, und Stück für Stück finden sich die Leute damit ab, dass es jetzt noch einige sehr harte Monate geben wird.

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bookmark_borderNochmal Schulstrom

Nachdem gestern die Internetzeitung „ElTime“ von den den Problemen, die einige Schulen hier auf der Insel mit der Stromversorgung haben berichtet hat, kommt da heute noch etwas nach. Die Bürgermeisterin von Los Llanos hat sich zu dem Thema geäußert und hat da mal einen Kostenvoranschlag dazu gemacht. Um alle Schulen in der Gemeinde Los Llanos Stromtechnisch nach vorne zu bringen wäre eine halbe Million Euro notwendig. Allein die kosten für das am heftigsten betroffene Colegio „Mayantigo“ würden 100.000 € betragen. Dieses Geld habe man einfach nicht.

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bookmark_borderStrom

Zwei, aktive Fälle haben wir hier noch auf der Insel, nur um mal wieder eine Wasserstandsmeldung aus dem antiviralen Paradies zu bringen. Wir bleiben damit natürlich in der Alarmstufe eins und haben quasi überhaupt keine Einschränkungen, außer denen, die wir seit Mitte Juni, als unser aller Lockdown hier auslief, sowieso schon kennen. Da also bei uns auch die Kinder weiter frontal unterrichtet werden, hängen wir auch nicht so sehr an der mangenden Digitalisierung.

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bookmark_borderFinnen und Katzenschwanz

So, jetzt hat Eurowings die Verbindungen nach La Palma erstmal gekappt. Damit sind wir von Deutschland aus im Moment nur noch mit der Easyjet aus Berlin und der Condor aus Frankfurt und Düsseldorf direkt zu erreichen. Die Auslastung der Eurowingsflieger war in den letzten Wochen aber auch eher unterirdisch, deswegen war das klar, dass das so kommen wird. Bis Ende Februar bzw. Anfang März kommen die also nicht mehr nach La Palma.

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bookmark_borderErklärungsversuche

ich schaue mir ja jetzt schon seit vielen Monaten die Entwicklung der Fallzahlen vor Ort an. Immer gegen 16 Uhr kommen die neuen Zahlen. Dann geht die Rechnerei los und man schaut wer wieder wieviel dazu bekommen hat. Nachdem im Sommer vor allem Lanzarote und Gran Canaria die coronalen Spitzenreiter waren, war es jetzt Teneriffa. Dort gingen in den letzten zwei Wochen die Fallzahlen aber zurück, dafür legte eben Gran Canaria wieder zu und in den letzten Tagen erneut Lanzarote.

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bookmark_borderWasserstandsmeldung

Das mit dem starken Regen hat ja tatsächlich was gebracht. Unser Boden hier war ja viel zu trocken ist aber jetzt mal gut durchfeuchtet. Schade war, dass ein großer Teil des kostbaren Nasses direkt in den Atlantik gelaufen ist. Es geht hier eben überall Steil runter. Aber der kluge Mensch baut vor, und dies in Form von großen Wasserbecken. Die Dinger sind ja nicht neu, aber in den letzten Jahren erschreckend leer gelaufen.

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bookmark_borderAusfälle und Ausflug

Bereits vor den Ferien hat die Inselregierung alle sportlichen Aktivitäten eingestampft. Eigentlich sind diese Aktivitäten für die Kinder eine prima Sache. Vom Cabildo bezahlt und organisiert, gibt es an den Nachmittagen verschiedene Sport und Bewegungsangebote von Tischtennis Leichtathletik, Skaten bis Judo und eben alles mögliche. Bis 24. Januar ist das aber erst einmal alles gecancelt. Generell gibt es keine organisierten sportlichen Betätigungen mehr bis zu diesem Tag, also auch die Sportvereine haben den Betrieb mehr oder minder eingestellt.

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bookmark_borderWasser, Wind und Strandgut

Vor langer langer Zeit, also vor ca. 2 Tagen habe ich mal etwas gesehen, dass sich Sonne nennt. Seitdem versinken wir in El Paso und im Prinzip auf der ganzen Insel im Regen. Eigentlich ist sowas ja normal im Winter, dass es einfach mal einige Tage komplett durchregnet, aber die letzten Jahre kannten wir so etwas gar nicht mehr. So manch einer stellt gerade fest, dass sein Dach, dass in den letzten Jahren so schön dicht war, nun eben doch wasserdurchlässig ist.

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