bookmark_borderFeuchtfroher Winter?

Der Aufschwung ist da! Das allerdings nur in einem kleinen Bereich, aber jede noch so kleine Nachricht, die mal positiv ist, freut uns hier. Während nämlich die Banane dahin darbt, gibt es vom Weinbau gar erfreuliche Nachrichten. Die Lese, die bereits Anfang August begonnen hat, verspricht nämlich ganz dolle zu werden und man rechnet mit einer Verdoppelung des Ertrages aus dem Vorjahr und das obwohl 20ha verschüttgegangen sind, und die Anbaugebiete direkt in der Nähe zum Kegel auch unter der Asche gelitten haben.

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderEine Banane allein macht noch keinen Primärsektor und Feierlichkeiten

Für den Bananenbauern hat man schon länger eine Rechnung aufgemacht, um dessen Verluste, wenigstens ein Stück weit auszugleichen. Die Krummfrucht ernährt uns und darum ging das schon verhältnismäßig flott. Was da wie berechnet wird, wer wirklich von Hilfen profitiert und in welchem Maß, hängt sicherlich von etlichen Faktoren ab, von denen man besser gar nichts wissen möchte.

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderFeiern, Fahneneid und schwarze Gartenbaukünste

310 Pferde und 10.000 Menschen, so sagen die Veranstalter, waren gestern bei der Abschlussveranstaltung des Festes und der Viehmesse „San Antonio del Monte“ in Garafia. Und man zeigt sich hoch erfreut, dass die Palmeros weiterhin dahin gehen, schließlich gab es das nun pandemiebedingt zwei Jahre nicht. Aber eigentlich war das recht klar. Die älteste landwirtschaftliche Messe der Kanaren und das Traditionsbewusstsein der Menschen hier, dazu noch ein gewisses Defizit an Festivitäten haben für vollen Zulauf gesorgt

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderBananenstau und Psychologenmangel

Es wird gestreikt auf dem Festland. Also das Transportgewerbe wird streckenweise lahmgelegt und da sind auch die Häfen betroffen. Genau dorthin wollen wir ca. 7 Millionen Kilo Krümmfrüchte pro Woche schicken. Also jetzt nicht La Palma alleine, sondern Platanos Canarias. Das Zeug kommt da aber nicht an. Und wenn es anlandet in den Zielhäfen, dann geht es nicht weiter. Und da Obst und Gemüse nun mal vergänglich sind, ergibt sich daraus ein Problem.

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderEnde für die Landungsboote und wir sind die durchsichtigsten von allen

Die Landungsboote, die die Landwirte in nur 30 Minuten von Puerto de Tazacorte an den Strand von Puerto Naos gebracht haben, gehören der Vergangenheit an. Die Marine rückt ab, und so müssen die Landwirte nun außen rum, was die Anfahrt zur Giestätigkeit mal locker vervierfachen wird. Das ist jetzt natürlich doof, weil eben die Piste noch nicht steht, aber vielleicht baggern die nun nochmal schneller.

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderWeiß und gelb

Oben ist es weiß, auf dem Roque. Das war heute Morgen die erste fette Überschrift in den lokalen Medien. Schnee gibt es da oben bei den Observatorien, welcher heute Nacht runtergekommen ist. Hier im Tal hat es geregnet, auch am Tag und ab 2.200m Höhe ist auf der LP 4 nun kein Durchkommen mehr. Dass es hier im Winter schneit ist ja ganz normal, dennoch reicht das jedes Jahr für eine Eilmeldung.

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderAckerland dringend gesucht

Nein, ich möchte kein Grünzeug anpflanzen, das könnte ich gar nicht, das würde alles verdorren. Das muss meine Frau machen, die hat etwas Gemüse im Garten. Das Problem ist kein persönliches, sondern ein insulares. Schuld hat der elendliche Vulkan. Zwar sind laut Karte nur 8% der Inseloberfläche von Asche und Lava betroffen, aber über 20 % der produktiven Anbaufläche. Und da die Landwirtschaft eben nach wie vor der Bereich ist, der den größten wirtschaftlichen Anteil unseres Eilandes hat, ist so etwas natürlich schon heftig.

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderJetzt gibt es auch Vulkanorangen

Unser Primärsektor wurde ja bekanntlich vom Vulkan mit am schwersten getroffen. Nicht nur die unmittelbar von der Lava betroffenen Gebiet haben da etwas abbekommen, sondern gekappte Bewässerungsleitungen und die allgegenwärtige Asche haben beträchtlichen Schaden verursacht. Gerade die Asche hat den Pflanzen ganz generell zugesetzt. Das Zeug auf den Blättern sorgt für ein Ausbleiben der Photosynthese, und so ist auch bei uns im Garten so einiges eingegangen.

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderZahlen und Statistiken

Die ersten Zahlen stammen vom Wetter, bzw. von dessen Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Die heißen Tage, die wir im August hier auf den Kanaren hatten, in Verbindung mit dem Wind und der extrem niedrigen Luftfeuchtigkeit, hat dann eben nicht nur für die Ausbreitung des Feuers gesorgt, sondern in der Landwirtschaft etliches kaputt gehen lassen. Agroseguro hat sich jetzt mit der geschätzten Entschädigungssumme zu Wort gemeldet. Und die hat es in sich. Von mehr als 10 Millionen Euro geht man derzeit aus, alleine bei dieser einen Versicherung, wobei mir nicht klar ist, ob es da wirklich eine andere gibt.

Hier weiterlesen ...

bookmark_borderDie Statistiken sagen, dass wir aussterben

Auf „La Palma Ahora“ wurden heute gleich zwei Statistiken veröffentlicht. Als Quelle dient denen die Fundación Canaria Reserva Mundial de la Biosfera La Palma. Diese wurde 2005 ins Leben gerufen und soll nach eigener Aussage dazu dienen „ein statistisches Instrument zur Kenntnisnahme und Überwachung, das durch ein umfassendes System von Indikatoren entwickelt wird, dessen Ziel es ist, Informationen über die Entwicklung der wichtigsten Daten über La Palma und seine Gemeinden zu liefern“. Man möchte den Behörden und der Öffentlichkeit ein Dokument zur Verfügung stellen „mit dem sie den Entwicklungsstand und die Nachhaltigkeit unseres Weltbiosphärenreservats anhand realer und wahrheitsgetreuer Daten aus zuverlässigen Quellen bewerten und kennen lernen können“.

Hier weiterlesen ...