bookmark_border„Blau“ ist das Zauberwort

Wir müssen uns wirtschaftlich Diversifizieren. Einfach ist das aber nicht. Der Primärsektor, sprich die Landwirtschaft dümpelt analog zum Bananenpreis vor sich hin und hängt Subventionstropf der EU. Wenn die den irgendwann mal zudrehen sollten, dann gehen die Lichter ganz schnell aus. Dann haben wir noch den Tourismus, der tatsächlich Einnahmen und Auskommen generiert, aber da Wachstumspotential da ist beschränkt, und von einem gewaltigen Teil der Bevölkerung auch gar nicht gewünscht.

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bookmark_borderKeiner will Geld verdienen

In Los Llanos gibt es ja die blauen Parkzonen. Die sind für Kurzparker gedacht. Man muss den Automaten füttern, bekommt ein Zettelchen, welches dann unter die Windschutzscheibe gelegt wird. Wer das nicht macht, oder der, dessen Parkzeit abgelaufen ist, der muss dann gegeben Falls eine Strafe bezahlen.

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bookmark_borderDer Kran kam an

Gestern Abend kamen drei Schlepper in den Hafen von Santa Cruz gefahren. Mit schwerer Last hinten dran. Der neue Kran kam an, und muss nun von Plattform, wo er verschweißt ist, runtergeholt werden und anschließend im Hafen installiert werden. Neu ist der nicht, sondern gewissermaßen Second Hand.

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bookmark_borderViel ist das nicht

Wir leben auf den Kanaren in einer Sonderzone, was die Besteuerung angeht. Das hängt mit unserer Randlage zusammen. Die normale spanische Mehrwertsteuer IVA gibt es bei uns nicht. Unsere Steuer nennt sich IHIC, die ist wesentlich niedriger und liegt bei gerade mal 7%. Wer nun denkt, dass deswegen hier alles billiger ist, der hat die Sache nicht zu ende gedacht.

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bookmark_borderZahlen hinter den Zahlen

Wir haben hier recht viele Menschen auf der Insel, die ohne Arbeit sind. Ende des Jahres waren, laut Daten der SEPE, des staatlichen Arbeitsamtes, auf La Palma 6.150 Menschen arbeitsuchend registriert, was rechnet man Rentner und Kinder aus der Statistik raus, richtig viele sind. Auch hier hat man, zumindest zeitlich begrenzt Anrecht auf Unterstützung vom Amt.

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bookmark_borderVom letzten auf den ersten Platz

Wenn man sich die Zahlen anschaut, die da vom nationalen Statistik Institut (INE) für 2023 letzte Woche veröffentlicht wurden, dann sieht man da erstaunliches. Nirgends auf den Kanaren verdient man im Schnitt so viel wie auf La Palma. Das Haushaltseinkommen, also Netto das was man verbraten kann lag auf La Palma im Jahr 2023 bei 14.083, wohlgemerkt pro Jahr und damit 8,9% oder 1.155 höher als 2022.

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bookmark_borderAuf den Kanaren liegen wir ganz hinten

Heute wurde bei eldiario.es ein kleines Klickspiel veröffentlicht. Man kann sich da durch Spanien klicken und schauen, was da durchschnittlich verdient wird. Das Ganze ist nicht wirklich nach Gemeinden oder Städten aufgeteilt. In Großstädten kann man sich da durch die verschiedenen Stadtteile klicken. Auf den Kanaren funktioniert die Geschichte aber tatsächlich nach Gemeinden und ist somit entsprechend aufschlussreich.

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bookmark_borderGesetz zum Jahrestag und einseitige Kündigung

Heute haben sich die politischen Parteien im kanarischen Parlament auf ein Vulkangesetz geeinigt, welches nächste Woche verabschiedet werden soll. Genau zum 4. Jahrestag des Ausbruchs des Feuerbergs am Kuhkopf. Das macht die ganze Geschichte entsprechend symbolträchtiger, und man zeigt dabei, dass man auf das Drängen der Bevölkerung reagiert. Letztlich soll so ein Gesetz einen rechtlichen Rahmen über Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen bieten und den Geschädigten eine entsprechende Rechtsicherheit, auf Entschädigung oder auch das Recht, möglichst nah am bisherigen Wohnort, das neue Zuhause zu errichten, garantieren.

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bookmark_borderZahlen bitte!

Wenn wir hier auf La Palma mit Daten konfrontiert werden, dann muss man im Normalfall immer genau hinschauen, wer die veröffentlicht. Da gibt es dann die politisch eingefärbten Geschichten, nachdem die momentan Regierenden, anhand einer Statistik hervorheben, wie toll doch gerade alles laufen würde, und wie gut sie den Laden im Griff hätten, ganz im Gegensatz zu ihren, nun in die Opposition verbannten Vorgänger.

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bookmark_borderKurze Freude und viel Rauch

Wir haben gerade von Stammgästen eine Mail bekommen, dass die Condor für den nächsten Sommer, also 2026 wieder Direktflüge ab München anbieten würde. Sowas ist erstmal eine tolle Nachricht. Allerdings fällt es einem schwer der Sache zu trauen. Schließlich waren die Flüge von München auch für diesen Sommer schon im Verkauf, und diejenigen, die gebucht hatten, haben dann eine unerfreuliche Mail vom aasfressenden Vogel bekommen, dass die Flüge ohne Ersatz gestrichen wurden.

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