bookmark_borderNochmal reden

Morgen will man nochmal wegen unserer neuen Küstenstraße zusammenkommen. Da gab es ja Protest und Unterschriftenaktionen seitens der Bevölkerung die im Einzugsgebiet der neuen Straße wohnt oder dort eine Bananenplantage hat. Innerhalb der Bevölkerung gibt es deswegen derzeit schon richtig dicke Luft, die einen stehen hinter dem Protest, die anderen empören sich genau über eben diesen.

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bookmark_borderVon wegen Sonntag bzw. schon wieder Wetter

Pünktlich zum Ausklang des Wochenendes regnet es wieder. Von wegen Sonntag, Sonne ist nicht, da nennen wir das Ding doch lieber einfach Domingo, da sind dann die Erwartungshaltungen sind Sachen Wetter vielleicht nicht so hoch. Der Regen hat aber auch was Lustiges, das Fußballspiel heute Mittag in El Paso ähnelte eher einer Slapstick-Nummer. Aus 4 Metern das leere Tor nicht treffen, weil der Ball auf nassem Geläuf ganz einfach verhungert.

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bookmark_borderDurchschnaufen in Puntalarga und El Faro und wie man es nicht machen sollte

Das Thema hatten wir vor lauter Vulkan ganz vergessen, aber nun kommt es doch noch mal auf den Tisch. Es geht um die Strandsiedlungen in El Faro und Puntalarga in der Gemeinde Fuencaliente. Diese Wochenendsiedlungen, die teilweise aber auch ganzjährig bewohnt sind, dürfen da eigentlich gar nicht sein. Da wurde eines Tages einfach angefangen die ein oder andere Hütte zu errichten und später wurden das immer mehr. Alles gar nicht auf Privatbesitz, sondern auf öffentlichem Land, aber das haben mehr oder weniger alle so gemacht, da war keine böse Absicht dahinter.

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bookmark_borderDer Inselpräsident erklärt den Markt

Wer seinen Erstwohnsitz an den Vulkan verloren hat, der darf gerade sein Haus auch in der „zona rustica“ neu errichten. Da wurden per Dekret einige Regeln der Raumordnung außer Kraft gesetzt, damit die Betroffenen, möglichst unkompliziert, wieder ihr Eigenheim errichten können. Man darf also auf einem Stück Land ein Wohnhaus errichten, dass dafür eigentlich gar nicht vorgesehen ist, mit der Vorgabe, dass dieses Gebäude, in Größe und Höhe, dem verlorenen Heim gleicht.

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bookmark_borderGrüppchenbildung

Die Nachbarschaftsvereinigungen von Las Manchas, La Bombilla, Todoque, La Laguna und El Remo haben nun ein gemeinsames Papier veröffentlicht. Diese Vereinigungen existierten schon lange vor dem Vulkan und haben sich formiert um zum einen Interessen der Anwohner eines bestimmten Barrios gemeinsam zu vertreten, aber auch um im eigenen Viertel Veranstaltungen und Fiestas zu organisieren. Letztlich handelt es sich dabei um eine Art überparteiliches Bürgerkomitee, das sich um die Anliegen der Nachbarschaft kümmert.

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bookmark_borderAb durch die Mitte

Die Geschichte mit der Notpiste nimmt so langsam Formen an. In La Laguna hat man sich an der Kreuzung ja bereits um die Ecke gebaggert und man hat, so war es ja auch angekündigt, sich an die Arbeit gemacht um die Inseln, die von der Lava verschont wurden zu erreichen. Es hieß bereits, dass diese Piste in rund 3 Wochen sogar geöffnet werden würde. Jetzt hat ElTime.es Bilder veröffentlicht, wo man die Verbindung aus der Luft sehen kann.

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bookmark_borderEr nu wieder

Mit „Er“ ist Carlos Soler gemeint. Unser berühmt-berüchtigter Geologe, der damals die heilige Warmwasserquelle in Fuencaliente wiedergefunden hat. Der Mann ist als Experte auf seinem Gebiet unumstritten, allerdings ist er bei den wenigsten der politisch Verantwortlichen besonders beliebt. Das liegt vor allem daran, dass er gewissermaßen hauptberuflich, dem widerspricht was die Politik und deren Techniker verlauten lassen. Das lustige daran ist, dass die Parteizugehörigkeit völlig egal ist. Als noch die Coaliciòn Canarias auf der Insel am Ruder war, haben PSOE und PP gerne auf die Expertenmeinung von Soler gesetzt und damit den politischen Gegner attackiert. Jetzt ist die Coaliciòn Canarias in der Opposition und lädt regelmäßig Soler zu Vorträgen ein, weil der so wunderbar aufzeigen kann, dass der politische Gegner einfach alles falsch macht und schlichtweg zu blöd ist. Wenn man Soler selber fragen würde, dann würde er sicher behaupten, dass es ihm ausschließlich um die Sache gehen würde, und es eben gar nicht seine Schuld sei, dass alle anderen einfach zu doof sind.

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bookmark_borderUnsere Ureinwohner sind Ökos

Das Rumspekulieren unserer Inselregierung und des IAC (Instituto Astrofisico Canarias), die das 30-Meter-Teleskop „TMT“ gerne auf das Dach von La Palma, also auf den Roque de los Muchachos, bauen möchten, hat gerichtlich einen gewaltigen Dämpfer bekommen. Eigentlich möchte das Betreiberkonsortium das Riesending ja auf Hawaii bauen. Aber das geht jetzt nicht so einfach, weil die Ureinwohner das nicht auf ihrem heiligen Berg haben möchten und da seit Jahren Rabatz machen. Die Baugenehmigung dort, lange erteilt, ist legal, aber die Maori sperren teilweise einfach die Straße, so dass die Bagger da gar nicht anrücken konnten. Als alternativer Standort kam dann La Palma ins Gespräch und man hat von Seiten der verantwortlichen immer wieder betont, dass man wirklich gute Chancen hätte, das Riesenteil hierher zu bekommen.

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bookmark_borderWetter, Häuserkampf und die alte Ordnung

Wir haben August, und es regnet. Wobei man das nicht wirklich Regen nennen sollte, aber es tröpfelt da oben im Norden der Insel und in Garafia waren es im Laufe des Tages 0,8 mmm. Also gar nichts und dennoch ungewöhnlich. Auch hier im Tal ist es bewölkt und ich habe den ein oder anderen verschämten Tropfen auf dem Unterarm gespürt. Allerdings ist hier nicht wirklich was Messbares. Für die Ostseite ist in der nächsten Woche auch noch mit etwas Niederschlag zu rechnen. Heute war es im Norden von Teneriffa sogar so neblig-bewölkt, dass etliche inselhoppende Flugzeuge gar nicht starten können.

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bookmark_borderLaufen mit Samuel und jetzt wird es ruppig

Heute Morgen hat uns eltime.es mitgeteilt, dass wir als Palmeros heute alle um die Mittagszeit in Tokio mit Samuel Garcia laufen würden. Da hatte nämlich unser Inselolympionike seinen ersten Auftritt mit der 4x400m Mixed-Staffel. Ich glaube, dass das eher symbolisch gemeint war, es gab ja nur 4 LäuferInnen pro teilnehmender Nation, und das wäre arg eng geworden, wenn wir da alle auf der Bahn gestanden hätten. Ich wollte mir dann das Spektakel im Fernsehen anschauen, das war aber nichts, sowohl das ZDF als auch Eurosport haben kurz davor von der Leichtathletik zum Ping Pong gewechselt.

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