bookmark_borderZoff um Minderjährige

Was erlauben Filipe Armas!?! So ist gerade seitens unserer führenden Lokalpolitik die Stimmung. Wobei man sagen muss, dass, wenn man erstmal schönlaut zurückbellt, das eigene Unvermögen gleich mal in anderem Lichte erscheint. Filipe Armas ist der Inselpräsident von El Hierro. Der hat, in eine Sendung des Nationalen Rundfunks zum Thema minderjährige unbegleitet Migranten bemängelt, dass einige anderen Inseln wenige bis gar keine der Kids aufnehmen würden während seine Miniinsel 250-300 Kinder und Jugendliche, die von Afrika mit wackeligen Holzboten hier rüber kamen, dauerhaft beherbergen würde.

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bookmark_borderRückkehr der Normalität

Der alljährliche Wahnsinn nähert sich dem Ende. Im Prinzip ist das schon rum. Wobei uns der Aschermittwoch nicht anficht. Es ist nämlich nicht schlagartig alles rum, sondern wir lassen es nun langsam ausklingen und verbrennen die Sardine. Erst wenn der Fisch sich in Rauch aufgelöst hat, ist es wirklich rum. Die einzelnen Gemeinden machen das nun tatsächlich versetzt, damit man sich nicht gegenseitig das Publikum abspenstig macht und, bis der letzte Fisch verkokelt ist, sind noch einige kleinere Veranstaltungen.

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bookmark_borderDreißig sind nicht nichts

Die Sache ist gar nicht so einfach zu bewerten. Sergio, unser aller Inselpräsident, hat nun verkündet, dass 30 Familien dauerhaft nach Puerto Naos zurückgekehrt seien. Gleichzeitig räumt er aber ein, dass die Gasgeschichte, also das erhöhte CO2, das da austritt, keineswegs vom Tisch und damit eben auch nicht aus den unteren Stockwerken sei. Nicht umsonst muss man, wenn man dort hin will, sauber registriert sein, damit die im Falle eines Falles, genau wissen, wer sich gerade in Puerto Naos aufhält.

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bookmark_border„Wer nicht an den Fortschritt glaubt, den soll man wegschicken“

Diesen üblen Satz sagte heute Carlos Ferraz bei der Anhörung und Abstimmung zum Thema Wellness Hotel in Las Manchas. Abgestimmt wurde im Cabildo Insular. Nicht darüber, ob es nun gebaut wird, sondern darüber, ob das nächste touristische Mammutprojekt von insularem Interesse sein. Das bedeutet, dass bei der potentiellen Umsetzung leidige Hürden und Vorschriften aus dem Weg geräumt werden können.

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bookmark_borderBudeneröffnung und Grabungen in Fuencaliente

Neue Pressekonferenz und neue Ankündigung. Nun hat unser Inselpräsident Serio die Eröffnung der beiden Strandkioske in Puerto Naos in Aussicht gestellt. Rechnung ohne Wirt ist das Zauberwort. Man darf eröffnen, aber freilich muss man nicht. Wir stecken hier nämlich, ähnlich zu Las Manchas in einem Ei-Huhn-Dilemma. Solange nicht die Gäste zurück sind, lohnt es sich, unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten, mal gar nicht irgendein Geschäft oder eine Gastronomie wieder auf zu machen.

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bookmark_borderNach dem Calima kommt Regen

Dass es nach dem Calima regnet, so sind wir das normalerweise gewohnt. Das ist auch praktisch, weil das Wasser den ganzen gelben Staub vom Auto wäscht. Manchmal wird es dann auf der Straße etwas schmierig, aber wenn man bescheid weiß, dann fährt man schön vorsichtig. Momentan ist aber vom erhofften und erwarteten Regen nichts zu sehen. Nach dem Calima kommt gerade der Calima.

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bookmark_borderDie Maske ist wieder weg und es regnet nicht

Wir hatten ja nochmals Maskenpflicht in Spanien und auch auf den Kanaren. Das aber nur in den Gesundheitszentren. Also da, wo man auf vulnerable Gestalten und auf die Infektiösen trifft. So gesehen ist das vielleicht ganz clever sich da was vor den Mund zu hängen. Es geht da ja nicht nur um den Covid, sondern um allerlei Bazillen und Viren, die im Winter ihr Unwesen treiben. Jedenfalls gingen, vor allem bei Covid und Grippe die Fallzahlen hoch und deshalb hat man hier in den Gesundheitszentren eine Maskenpflicht verordnet gehabt.

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bookmark_borderDas hat nicht hingehauen und das andere auch nicht

Die Tage haben wir bewusst aufs Tanken verzichtet. Das Auto war trocken und bei einem angeblichem Restkontingent, das für 52 km reichen soll, hat die Anzeige dann mit heftigem Blinken angedeutet, dass man doch bitte Kraftstoff in den Tank geben möchte. Aber da war ja das Versprechen, dass die Subvention nun endlich kommen mag, die man uns versprochen hat. Angekündigt zum 1.Januar, und dann verschoben auf den 1. Februar.

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bookmark_borderEinladung ist raus!

Das ist eine große Ehre für den Papst, aber wir machen das gerne für den Mann. Wir laden ihn ein, und das sogar schriftlich. Nach Santa Cruz soll er kommen. Nicht irgendwer hat da eingeladen, sondern der Bürgermeister der Inselhauptstadt, Asier Antona persönlich, hat sich dazu bewegen lassen, den Papa Franciscus, einzuladen. Dass der Papa Franciscus heißt, ist wichtig. Nur Papa können wir nicht sagen, weil wir den sonst mit der Knollenfrucht verwechseln würden, und das wäre etwas despektierlich.

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bookmark_borderDer Tscheche kommt nun auch und Februar ist nicht Januar

Man hat uns was versprochen im letzten Jahr. Nämlich dass man hier den Spritpreis subventionieren wird. Hier will meinen auf den grünen Inseln, also El Hierro, La Gomera und La Palma. Hier ist das Gebräu nämlich erheblich teurer als auf den anderen Inseln, und deshalb war das ein lange versprochenes Wahlgeschenk, dass uns die Coalición Canaria gemacht hat. Da unterscheidet sich der Canario nämlich nicht sonderlich vom Rest der Welt, beim Spritpreis bekommt man sie alle, und da war unsere Kartoffelkriese ein Treppenwitz dagegen.

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