bookmark_borderEmpörungslevel hoch

Wir haben gerade wieder mal gehörig Polemik. Stein, oder vielmehr Container des Anstoßes sind die am gestrigen Tag übergebenen Wohneinheiten für die betroffenen des Vulkans. 44 Familien haben gestern in Los Llanos einen Schlüssel in die Hand bekommen, mit denen Sie ihre brandneuen Container auf und zu schließen können. Zwischen 50 und 60 qm hat so ein Metallkasten zum Wohnen und verfügt, neben Wohnzimmer und Küche, über 2 oder 3 Schlafzimmer. Aufgereiht stehen diese Teile in Los Llanos oberhalb des Freibades und des Fußballplatzes.

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bookmark_borderAb jetzt darf getrunken werden

Auch wir feiern hier traditionell den Martinstag. Die Kinder laufen aber nicht mit Laternen rum, sondern es werden Maronen gefuttert und die erwachsenen nehmen dazu noch ein Glas Wein. Für die Winzer der Insel hat das aber noch eine besondere Bedeutung. Da die Ernte bereits abgeschlossen ist, wird nun gewissermaßen das Fass angestochen und die neuen Tropfen feierlich „begrüßt“.

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bookmark_borderDie Arbeitgeber jammern

Die suchen in manchen Bereichen nämlich Beschäftigte. Vor allem Bau und Gastronomie haben wohl Probleme Angestellte zu finden. Das sagt zumindest der Präsident des Arbeitgeberverbands von La Palma (Fedepalma), David Fuentes. Sogar einige Geschäfte hätten deshalb aufgeben müssen. Ein Schuldiger wurde auch gleich benannt. Das postvulkanische Beschäftigungsprogramm in den öffentlichen Arbeitgebern, wie Gesplan und Tragsa sei da verantwortlich. 1.600 Leute sind nämlich da untergekommen und die würden dem Arbeitsmarkt nun fehlen.

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bookmark_borderGar nicht unseres

„Nitrato de Chile“. Das große Keramikschild mit dem schwarzen Reiter auf gelben Grund kennt jeder, der schon mal auf La Palma war. Schließlich hängt die große Tafel, aus unzähligen Keramikfließen an exponierter Stelle in Santa Cruz de La Palma, direkt am Eingang der Fußgängerzone gegenüber der Hafeneinfahrt. Wir haben das ein wenig als palmerisches Markenzeichen deklariert. Es gibt T-Shirts, Schlüsselanhänger und Kühlschrankmagneten mit dem Motiv zu kaufen und das eben nicht nur in Santa Cruz sondern auch in anderen touristischen Gift-Shops auf der Insel.

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bookmark_borderBald die ganze Nacht

Ende November soll es, laut Mitteilung des Cabildo Insular, soweit sein. Die Straßenlampen, sollen uns nachts den Weg über die Lavapiste leuchten. Und diese Beleuchtung, komplett solarbetrieben, soll dann dafür sorgen, dass die Piste 24/7 offen sein wird. Bislang kommt man da ja auch schon im Dunkeln rüber, die Zeitumstellung hat da ihr übriges getan. So gesehen würde es die Lampen also vielleicht gar nicht brauchen. Allerdings kommt da nun im Nachgang auch noch eine Umzäunung ran und wenn man das dann fertigdenkt, dann sind da vielleicht auch noch Sicherheitsbedenken mit dabei. Nicht dass da einer von der Piste runterplumpst, das kann ja auch am Tag passieren.

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bookmark_borderFeierlichkeiten in Tijarafe

Zu feiern haben aber nicht nur die Nordwestler, sondern der Anlass geht die ganze Insel etwas an. Nur die Feierlichkeiten finden eben dort oben statt. Wir haben nämlich Weltbiosphärenreservatsjubiläum. Nun ist es 20 Jahre her, dass uns die UNESCO den Stempel verliehen hat. Diese Auszeichnung hat für die Insel schon einen gewaltigen Wert, gaugelt sie zumindest vor, dass hier eine heile Welt vorherrscht, bei der Mensch und Natur im Einklang miteinander sind. Auch wenn das ganze niemals so rosig ist, wie man sich das alles vorstellt, irgendwas ist an der Sache schon dran. Hier gibt es einfach noch jede Menge, mehr oder weniger unberührte Flecken, in denen man sich prima verlieren kann.

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bookmark_borderOb das was wird?

Erinnern wir uns mal an die Twinotter, also die Wasserflugzeuge, die hier, mittels lokaler Fluggesellschaft zwischen La Palma und Teneriffa hin und her fliegen sollten. Es gab einen Jungfernflug, das ganze medienwirksam präsentiert, und dann kam nichts. Absolutes Schweigen im Pinienwald. Der Betrieb sollte längst am Laufen sein, haben die Chefs der noch zu gründenden Fluggesellschaft Ano dazumal verkündet, aber die ominöse „Canair“, taucht nirgends auf. Wir machen das oft so, die Pläne sind riesig und am Ende gibt es einen Sack voll heißer Luft.

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bookmark_borderMassig Süßgram

Dieser vermaledeite Tag findet auch hier statt und die eigene Brut ist schon mächtig geladen, obwohl es die zuckerhaften Energielieferanten erst heute Abend gibt. Mir ist das total fremd, aber für die Kinder ist das nach Ostern, das zweite Highlight des Jahres. Ob die Tatsache, dass man die Gaben hier suchen, beziehungsweise erbetteln muss, zur Attraktivität der Veranstaltung beitragen, mit einem unlogischen protestantischen Arbeitsethos (so sehr man sich windet, die Sozialisation ist ein hartnäckiges Ding), den die irgendwie aus Versehen väterlicherseits abbekommen haben zu tun hat, oder ob da einfach das Jagdfieber angesprochen wird, ist mir nicht klar.

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bookmark_borderDie Lichter gehen aus

Wir drehen morgen die Lampen aus. Zwischen 22 Uhr und 23 Uhr ist das auf der ganzen Insel der Fall. Die öffentlichen Gebäude werden nicht mehr angestrahlt und auch die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, die Beleuchtung runter zu fahren. Das hat nichts mit Stromsparen zu tun, sondern mit Tradition. Seit vielen Jahren wird das schon gemacht. Hintergrund ist unser Sternenhimmel. Kaum einen Ort in Europa gibt es, an dem man so schick die Sterne schauen kann, wie hier bei uns und wir haben sogar eigene Gesetzte gegen die wahllose Ausleuchtung des nächtlichen Himmels.

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bookmark_borderRechnung ohne den Wirt gemacht

Die Rede ist von dem geplanten Thermalbad an der Fuente Santa in Fuencaliente. Diese widerenddeckte Warmwasserquelle sollte und soll nämlich ein opulentes Spabad mit Blick über den Atlantik befüllen. Nicht nur, dass wir uns da reinlegen können, schließlich haben unsere Vorfahren sich bereits dort gelabt und die morschen Knochen thermal behandeln lassen, man verspricht sich auch einen gewaltigen Touristischen Nutzen.

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