Wir sind durch…und nun soll der Waldcent kommen

Gestern haben wir den Rest vom Umzug gemacht, Sofas Betten und alles andere Große und Grobe das nicht in den Kasten – Renault 4 passt, mit zwei kleinen Ladungen auf dem Bananenlaster verfrachtet und in 3 Stunden war die Sache gegessen. Die Kinder sind zufrieden und heute das erste Mal mit dem Bus von der Schule nach Hause gefahren, weil es nun eben mehr sind als 150m Fußweg. Jetzt sind wir noch am räumen und verstauen, und müssen die Katzen, die mächtig durch den Wind sind, dauerbetreuen. Bis die wieder raus dürfen, da werden nun ein paar Wochen ins Land gehen. Aber alle haben bereits das Haus erkundet. Problematisch bleibt Botox, der 6,5 Kilo-Kater, mit der der psychosozialen Störung. Den haben wir vor mehr als sieben Jahren vor dem alten Haus, im Alter von wenigen Wochen eingesammelt, weil er beschlossen hat, dass er bei uns einziehen möchte. Aber eigentlich kam der immer nur zum Fressen nach Hause, ansonsten saß der auf der Straße, um Mensch und Tier klar zu machen, wer der Chef im Revier ist. Da gab es tatsächlich mehrere Klagen von Passanten, weil die Katze sie angegriffen hat. Jetzt ist das Revier aber erstmal weg, und Botox findet die Ausgangssperre eher mäßig, was dazu führt, dass er die ganze Nacht jaulend durchs Haus getigert ist, und keiner schlafen konnte. Heute, den Tag über, war dann Ruhe, der Herr liegt grummelig auf dem Sofa und pennt. Bei den ganzen Kampfverletzungen die der Fellträger aber in den letzten Jahren hatte, kennen wir das schon. Häufig gab es da Tierärztlich angeordnete Ausgangssperren, und das bedeutete immer 4-5 Nächte Zirkus im Haus, bis der Kater irgendwann resigniert hatte.

Heute Morgen waren dann noch die Internettechniker da, und die Sache ging tatsächlich reibungslos von statten. Wir haben eine digitale Verbindung zum Rest der Welt, was mit einem Jugendlichen im Haus auch privat ganz nützlich ist. Für die Arbeit ist das auch recht prima. Keine Verzögerungen. Den Computer montiert und direkt Mails beantwortet.

neues Büro von außen
….und von innen

Was ist ein Waldcent? Das würde man gerne wissen, und die Einführung dieses Cents ist seitens der kanarischen Regierung für das nächste Haushaltsjahr in der Planung. Bei Haushalten geht es aber nicht nur um Ausgaben, sondern auch um Einnahmen. Wenn man Geld ausgeben möchte, dann muss da eben auch was reinkommen. Deshalb steht nun die Überlegung im Raum, dass die Verbraucher bzw. die Verbrenner ab nächstes Jahr zur Kasse gebeten werden. Es handelt sich sogar um einen doppelten Cent. 0,02 Euro, je Liter Kraftstoff sind der Plan, der 40 Millionen Euro in die kanarische einbringen soll, die dann für Klimaschutzmaßnahmen verwendet werden müssen. Nicht die Regierung hat sich die 4 Pfennige überlegt, sondern ein 17-köpfiges Expertengremium, kam auf die Idee, dass dies eine Möglichkeit sein könnte, Geld für den Klimaschutz und den kanarischen Wald zu generieren. Ganz durch ist die Geschichte aber noch nicht, wie der kanarische Präsident Cavijo mitteilt. Und auch teilt er mit, dass Transportunternehmen von der geplanten Steuererhöhung ausgenommen sein werden.