Bananenhotels

In Santa Cruz gibt es ein kleines Hotel mit dem Namen „Bananagarden“. Die nächste Staude ist da weit weg, das Hotelchen ist mitten in der Stadt, und bei einigen Menschen recht beliebt, weil man da auch ohne Übernachtung frühstücken kann. Mit typischem Tourismus hat das freilich nichts zu tun. Da steigen keine Pauschalis ab, sondern das dient eher für zwei Nächte in Santa Cruz wenn da Veranstaltungen sind, oder für Junge und Junggebliebene, die über die Insel touren. Generell haben wir hier wenige Hotels, die pauschal angeboten werden. Da gibt es die Dinger in Cancajos, das Princess und eben noch das Melia (ehemals Sol) in Puerto Naos. Die Hotels sind ja auch nicht übermäßig belegt, wobei, seit die Engländer mit Jet2 eingeflogen werden, hat sich da schon was getan. Dennoch ist La Palma bislang nicht wirklich bei den Hotelurlaubern beliebt. Aber man möchte das seit vielen Jahren ändern. Argumentiert wird stets mit der „kritischen Masse“ sprich, wir müssten hier entsprechend Betten vorhalten, damit die Fluggesellschaften überhaupt Flieger zu uns schicken. Bei jedem touristischen Großprojekt, welches auf den Diskussionstisch gelegt wird, kommt diese Argumentation. Da werden dann die Pläne für Golfhotels genauso wir ein Wellnesshotel in Las Manchas zum insularen Interesse gemacht, um die bürokratischen Hürden für die Investoren, die angeblich hinter jeder Ecke lauern, so niedrig wie möglich zu halten. Wiederspruch kommt auch immer von der gleichen Seite. Dabei geht es um Ausverkauf der Insel, Identität, Naturschutz und so weiter. Je größer die Pläne, desto größer das Eigenlob der verantwortlichen Politiker und eben auch der Wiederspruch. Amüsanter weise passiert da aber am Ende immer erst einmal gar nichts. Sprich Lob und Gemaule sind umsonst, und man möchte meinen, dass es angebrachter wäre da eine gewisse Buddhistische Ruhe zu bewahren. Das gilt auch nun, es liegen wieder neue Ideen auf dem Tisch.

Diesmal ist der Landstrich zwischen Puerto Naos und dem Charco Verde der neue heiße Scheiß in unserer touristischen Zukunft und unser Inselpräsident gibt sich mächtig glücklich. Die Rede ist von 5 Parzellen südlich des Meliahotels, wo derzeit Bananen wachsen. 27 ha groß ist das und wohl schon länger in der Hand von potentiellen Investoren, die damals beim Kauf die Wette eingegangen sind, dass das mal alles touristisch wird und man da Bettenburgen bauen kann. Von diesem Tourismus scheint man politisch auch zu träumen und nun hat die Umweltprüfung ergeben, dass eine solche Umwidmung der Parzellen in touristische Gebiete möglich sei. 2.100 betten sollen da theoretisch entstehen. Aber unser oberster Palmero und heutiges Geburtstagskind, der Inselpräsident Sergio hat da entsprechende Einschränkungen verkündet, wegen Nachhaltigkeit und so Sachen. Deshalb sollen 60% der 27ha der Banane vorbehalten bleiben. Das ist wichtig, weil die Bananenlobby hier stark ist, und diese muss eher beruhigt werden, als die Umweltschützer oder irgendwelche „linken Spinner“, die sich gegen millionenschwere Investoren aussprechen. Deshalb hat man auch gleich lustig-schlechte KI-Bilder der Ferienanlagen veröffentlicht, die in ihrer Qualität all die Menschen beruhigen können, die bislang Angst haben von der KI ersetzt zu werden. Für alle die sich nun aufregen, bislang ist nichts passiert und auch nichts genehmigt. Nur die Voraussetzungen, dass da etwas genehmigt werden könnte, die sind nun geschaffen. Stolz ist man dennoch, und erzählt, dass das ja für die eigene Jugend Arbeitsplätze schaffen würde, wenn man da Hotels bauen würde. Jetzt ist natürlich die Frage, ob es da tatsächlich ein Interesse gibt, dass da was gebaut wird. Der Investor mit dem dicken Geldbeutel investiert ja im Normalfall nur, wenn er die Erwartung hat, dass das Investment den dicken Beutel noch praller macht. Bislang hat das aber hier nicht wirklich was eingebracht, mit den Hotelburgen. Das Princess in Fuencaliente verdient einen Teil seines Geldes damit, dass sich Palmeros am Wochenende da Allinklusiv einmieten, die Kinder im Pool abstellen und gemeinsam mit den Freunden dort tüchtig Alkohol konsumiert. Das Solhotel hat früher, mangels Gäste, über Monate zugehabt. Für den potentiellen Investor von außerhalb ist sowas ein Risiko. Und der muss seine Moneten ja auch nicht bei uns ausgeben, sondern kann woanders investieren. Zudem der Sergio ja auch noch die Bevölkerung beruhigt, von hohen Umweltauflagen spricht (die Hotels sollen gewissermaßen solarbetrieben sein) und dann auch die Banane bleiben soll. Sprich die Hotels sollen um die Stauden drumrum gebaut werden, so sieht es zumindest auf den Bildern aus, die da unkünstlerisch intelligent geliefert werden. Mir persönlich macht das nun erststeinmal keine Angst. Vielleicht werden da zwei bis drei Appartementanlagen zwischen die Bananen gebaut. Vor Hotelbunkern muss man sich wohl aber nicht fürchten. Die mitgelieferten Bilder bieten nun eher erstmal Anlass zum Schmunzeln als zur Sorge.

Generell haben wir hier wenige Hotels, die pauschal angeboten werden. Da gibt es die Dinger in Cancajos, das Princess und eben noch das Melia (ehemals Sol) in Puerto Naos. Die Hotels sind ja auch nicht übermäßig belegt, wobei, seit die Engländer mit Jet2 eingeflogen werden, hat sich da schon was getan. Dennoch ist La Palma bislang nicht wirklich bei den Hotelurlaubern beliebt. Aber man möchte das seit vielen Jahren ändern. Argumentiert wird stets mit der „kritischen Masse“ sprich, wir müssten hier entsprechend Betten vorhalten, damit die Fluggesellschaften überhaupt Flieger zu uns schicken. Bei jedem touristischen Großprojekt, welches auf den Diskussionstisch gelegt wird, kommt diese Argumentation. Da werden dann die Pläne für Golfhotels genauso wir ein Wellnesshotel in Las Manchas zum insularen Interesse gemacht, um die bürokratischen Hürden für die Investoren, die angeblich hinter jeder Ecke lauern, so niedrig wie möglich zu halten. Wiederspruch kommt auch immer von der gleichen Seite. Dabei geht es um Ausverkauf der Insel, Identität, Naturschutz und so weiter. Je größer die Pläne, desto größer das Eigenlob der verantwortlichen Politiker und eben auch der Wiederspruch. Amüsanter weise passiert da aber am Ende immer erst einmal gar nichts. Sprich Lob und Gemaule sind umsonst, und man möchte meinen, dass es angebrachter wäre da eine gewisse Buddhistische Ruhe zu bewahren. Das gilt auch nun, es liegen wieder neue Ideen auf dem Tisch.

Diesmal ist der Landstrich zwischen Puerto Naos und dem Charco Verde der neue heiße Scheiß in unserer touristischen Zukunft und unser Inselpräsident gibt sich mächtig glücklich. Die Rede ist von 5 Parzellen südlich des Meliahotels, wo derzeit Bananen wachsen. 27 ha groß ist das und wohl schon länger in der Hand von potentiellen Investoren, die damals beim Kauf die Wette eingegangen sind, dass das mal alles touristisch wird und man da Bettenburgen bauen kann. Von diesem Tourismus scheint man politisch auch zu träumen und nun hat die Umweltprüfung ergeben, dass eine solche Umwidmung der Parzellen in touristische Gebiete möglich sei. 2.100 betten sollen da theoretisch entstehen. Aber unser oberster Palmero und heutiges Geburtstagskind, der Inselpräsident Sergio hat da entsprechende Einschränkungen verkündet, wegen Nachhaltigkeit und so Sachen. Deshalb sollen 60% der 27ha der Banane vorbehalten bleiben. Das ist wichtig, weil die Bananenlobby hier stark ist, und diese muss eher beruhigt werden, als die Umweltschützer oder irgendwelche „linken Spinner“, die sich gegen millionenschwere Investoren aussprechen. Deshalb hat man auch gleich lustig-schlechte KI-Bilder der Ferienanlagen veröffentlicht, die in ihrer Qualität all die Menschen beruhigen können, die bislang Angst haben von der KI ersetzt zu werden. Für alle die sich nun aufregen, bislang ist nichts passiert und auch nichts genehmigt. Nur die Voraussetzungen, dass da etwas genehmigt werden könnte, die sind nun geschaffen. Stolz ist man dennoch, und erzählt, dass das ja für die eigene Jugend Arbeitsplätze schaffen würde, wenn man da Hotels bauen würde. Jetzt ist natürlich die Frage, ob es da tatsächlich ein Interesse gibt, dass da was gebaut wird. Der Investor mit dem dicken Geldbeutel investiert ja im Normalfall nur, wenn er die Erwartung hat, dass das Investment den dicken Beutel noch praller macht. Bislang hat das aber hier nicht wirklich was eingebracht, mit den Hotelburgen. Das Princess in Fuencaliente verdient einen Teil seines Geldes damit, dass sich Palmeros am Wochenende da Allinklusiv einmieten, die Kinder im Pool abstellen und gemeinsam mit den Freunden dort tüchtig Alkohol konsumiert. Das Solhotel hat früher, mangels Gäste, über Monate zugehabt. Für den potentiellen Investor von außerhalb ist sowas ein Risiko. Und der muss seine Moneten ja auch nicht bei uns ausgeben, sondern kann woanders investieren. Zudem der Sergio ja auch noch die Bevölkerung beruhigt, von hohen Umweltauflagen spricht (die Hotels sollen gewissermaßen solarbetrieben sein) und dann auch die Banane bleiben soll. Sprich die Hotels sollen um die Stauden drumrum gebaut werden, so sieht es zumindest auf den Bildern aus, die da unkünstlerisch intelligent geliefert werden. Mir persönlich macht das nun erststeinmal keine Angst. Vielleicht werden da zwei bis drei Appartementanlagen zwischen die Bananen gebaut. Vor Hotelbunkern muss man sich wohl aber nicht fürchten. Die mitgelieferten Bilder bieten nun eher erstmal Anlass zum Schmunzeln als zur Sorge.

Um das Gelände geht es. Die veröffentlichte Karte ist qualitativ mies
Mies sind auch die Bilder…
Die Banane wir mit dem Toyota und nicht mit dem Laster geholt und es gibt einen Radweg, damit man die Idylle genießen kann…
Freie Sicht auf die Staude, ganz ohne Plastikplane…
Die Banane ist sicher auch Bio, wird also höchstens mit Mist gedüngt. La Palma Feeling pur. Einfach tief durchschnaufen und die Seele baumeln lassen.